Die gepulste CO2-Laserschneideanlage der Klasse 1 kann sowohl Keramiken, Kunststoffe, Metallfolien, Graphit und andere Materialien mit hoher Präzision von 100 µm bearbeiten.

Die gepulste CO2-Laserschneideanlage der Klasse 1 kann sowohl Keramiken, Kunststoffe, Metallfolien, Graphit und andere Materialien mit hoher Präzision von 100 µm bearbeiten.Kunze Folien

Der Kunde übermittelt die CAD-Daten der benötigten Abmessung des Wärmeleitproduktes beispielsweise per E-Mail an den Heatmanagement-Spezialisten. Die Dateien werden dann einer Eingangsprüfung unterzogen, weiterbearbeitet und direkt im Anschluss an den Produktionsbereich weitergeleitet. Prototypen und Nullserienmuster können somit bei Bedarf innerhalb weniger Stunden kostengünstig erstellt werden.
Kunze bietet seinen Kunden außerdem einen Design-In-Service für schnelles, individuelles und lösungsorientiertes Arbeiten an, was zu einer zusätzlichen Zeitersparnis in der Entwicklungsphase führt; gleichzeitig werden Kosten reduziert und die Prozesssicherheit erhöht. Dies besonders, da Änderungen ohne Probleme oder Mehrkosten vorgenommen werden können.
In der Laserschneideanlage können sämtliche Formen wie Ausschnitte, Aussparungen, Rundungen und so weiter ohne Werkzeugkosten mit hoher Präzision vorgenommen werden. Dabei entstehen durch die Computersteuerung keine Kosten für eine Werkzeugerstellung. Generell können technischen Keramiken bis zu einer Dicke von 2 mm sowie andere Materialien wie beispielsweise Kunststoffe (Arcyl, Pertinax, Hartpapier, Kautschuk) mit bis zu 15 mm Stärke und eine Shore-Härte bis 00 bearbeitet werden, Radien unter 1 mm sind dabei möglich.

Je nach Material und Materialstärke arbeitet die Anlage mit einer Geschwindigkeit von 10 mm bis 15 m/min. Zum Umfang der neuen Dienstleistung von Kunze Folien zählte auch ein Bearbeitungszentrum für Keramik-Interface-Materialien in dem Reinigungsprozesse vorgenommen werden. Gleichzeitig wird durch diesen Prozess die Material-oberfläche poliert, was die Oberflächenrauheit reduziert und somit die Oberflächengüte stark verbessert. Ein wichtiger Faktor für den späteren Einsatz des Keramikmaterials. Durch Wiederverwendung des Reinigungswassers kann die Anlage wirtschaftlich und umweltfreundlich betrieben werden.