Stahl: Damit die Drucker im Ex-p-Bereich sicher funktionieren, muss erstens das in einem geschlossenen Gehäuse vorhandene explosionsfähige Gas ausgespült und zweitens anschließend ein Überdruck gegenüber der umgebenden Atmosphäre erzeugt und gehalten werden. Bedingt durch den höheren Druck im Gehäuseinneren gegenüber der Atmosphäre können zu keinem Zeitpunkt explosionsfähige Gase aus der Umgebung ins Innere vordringen. Eine korrekte Kombination von Spülgasdurchfluss, Gehäuseabmessungen und Größe der frontseitigen Tür sind daher einzuhalten. Rund um den eingebauten herkömmlichen Drucker, der eine elektrische und thermische Zündquelle darstellt, wird im Überdruckgehäuse damit ein gefahrloser Bereich geschaffen. Zudem ist es möglich, größere Fenster einzusetzen, was die Bedienerfreundlichkeit erhöht und einen guten Blick auf Druckeranzeigen erlaubt.