Kostengünstige, photonischen Kristalle

Photonen sind die besten Boten für schnelle Informationsübermittlung. Da sie weder Masse noch Ladung haben, beeinflussen sie sich nicht und optische Leitungen müssen im Gegensatz zu elektronischen nicht gegeneinander abgeschirmt werden. Nun wäre es natürlich sinnvoll, die optischen Informationen aus der Glasfaser direkt optisch verarbeiten zu können und sie nicht in elektronische umwandeln zu müssen. Photonische Kristalle – das Analogon zum elektronischen Halbleiterkristall hat man schon – nur bis jetzt war die Herstellung ungewöhnlich aufwendig und zeitraubend. Das neue Verfahren, das die Forscher der Universtät Toronto zusammen mit ihren spanischen Kollegen entwickelt haben, bietet das Potential für eine Produktion im industriellen Maßstab.
Dieses Verfahren verwendet künstliche Opale als dreidimensionale Schablone. Das nächste Ziel der Wissenschaftler ist nun die Herstellung der Schablone zu verallgemeinern, sodass Wellenleiter und Punktdefekte angelegt werden können.

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