Das Lasersystem von Omicron hat vom Start bis nach der Landung der Forschungsrakete seine volle Funktionsfähigkeit bewiesen. Dabei traten Beschleunigungen bis 25 G auf.

Das Lasersystem von Omicron hat vom Start bis nach der Landung der Forschungsrakete seine volle Funktionsfähigkeit bewiesen. Dabei traten Beschleunigungen bis 25 G auf. AirbusDS

Im Rahmen des Projektes „Fluorescence Microscopy Analysis under Microgravity“ (Flumias) hob Ende April in Schweden eine Texus- / VSB-30-Rakete zu Forschungszwecken ab. Mit an Bord war ein Laser-Combiner der Bauserie Lighthub mit vier Diodenlasern aus der Luxx-Reihe mit unterschiedlichen Wellenlängen. Der Combiner fungierte als Lichtquelle für ein Spinning Disk-Fluoreszenzmikroskop mit dem Zweck, während eines circa sechs Minuten andauernden Parabelfluges hochauflösende Bilder und Videos der Zytoskelettdynamik von humanen Zellen in der Mikrogravitation zu erhalten. Dabei stieg die Forschungsrakete auf rund 250 Kilometer Höhe.

Beim Start, dem Wiedereintritt in die Atmosphäre und dem durch einen Fallschirm gebremsten Aufschlag der Payload-Stufe auf der Erde traten Kräfte von bis zu 25 G auf. Diese rauen Bedingungen überstanden die Geräte von Omicron ohne Beeinträchtigung; die volle Funktionalität konnte direkt nach Ausbau bei einem Systemcheck nachgewiesen werden.