Für die beim SID15B10 verwendete Technologie sind, um die integrierte Spannungsversorgung voll auszunutzen, lediglich externe Booster- Kondensatoren nötig. Externe Kapazitäten zur Glättung der BIAS-Spannung sind NICHT nötig, Der Entwickler kann so eine LCD-Treiberschaltung aufbauen, die mit einer sehr kleinen Anzahl externer Komponenten auskommt. Der Chip ist als „Slim-Chip“ ausgeführt, ein weiterer Vorteil beim Einsatz mit der COG- Technologie, da für das LSI weniger Glasfläche gebraucht wird. Die MCU-Schnittstelle lässt dem Entwickler die Wahl zwischen einem parallelen 8-Bit-Interface oder einem seriellen Interface mit drei- bzw. vier Leitungen. Im Vergleich zur parallelen Schnittstelle lässt sich die Anzahl der Signalleitungen so deutlich reduzieren, ein wichtiges Kriterium bei der Entwicklung von COG- Designs. Das integrierte RAM für die Bilddaten (DDRAM, Display Data RAM) erlaubt gleichzeitiges Display-Update und Display-Refresh. Die direkte „Eins-zu-Eins“- Zuordnung zwischen Pixeln im Display und dem integrierten Bildspeicher sorgt für einfache Programmierung und große Flexibilität der grafischen Darstellung.