Bild 1: Aufeinander abgestimmte Komponenten eines LED-Beleuchtungssystems lassen sich per Online-Design-Tool schnell und individuell zusammenstellen.

Bild 1: Aufeinander abgestimmte Komponenten eines LED-Beleuchtungssystems lassen sich per Online-Design-Tool schnell und individuell zusammenstellen. Arrow

Die technologischen Entwicklungen im Beleuchtungssektor sind heute eng mit den evolutionären Veränderungen der Art und Weise, wie Produkte und Dienstleistungen entworfen und bereitgestellt werden, verknüpft. Der fortschreitenden Entwicklung der LEDs kommt in dieser Evolution besondere Bedeutung zu. Auch wenn sich der LED-Markt heute relativ ausgereift präsentiert, nimmt die LED einen unverändert hohen Stellenwert ein und ist immer noch ein lebendiger und weiterhin wachsender Markt. Daraus kann man folgern, dass sich die Technologie hinter dem LED-Sektor in einem Zustand der kontinuierlichen Veränderung befindet, um mit der wachsenden Nachfrage und den sich verändernden Trends mithalten zu können.

Das ist auch der Grund, warum weltweit führende LED-Anbieter immer noch erhebliche Geldsummen in die Forschung und Entwicklung stecken. Die modernen LEDs leuchten heller und funktionieren bei höheren Temperaturen besser als je zuvor. Umso wichtiger ist es daher, sie perfekt mit den anderen Komponenten des Beleuchtungssystems abzustimmen, wenn ein Anwender die bestmögliche Beleuchtungsoption für seine ganz speziellen Bedürfnisse erhalten soll.

Eckdaten

Lichtsystemdesigner sparen sich wertvolle Zeit bei der Produkt- und Herstellerrecherche, um sich nach und nach Einzelkomponenten zusammenzusuchen, aus denen sie ihre individuelle Beleuchtungslösung entwickeln wollen. Ein direkter Zugriff auf alle Komponenten über ein Online-Design-Tool des Distributors Arrow hilft die Markteinführung neuer Produkte zu beschleunigen. Leicht zu bedienen unterstützt es Entwickler bei der Auswahl und Auslegung ihrer Lichtkomponenten und -systeme mit umfangreichen technischen Daten.

Einzelkomponenten zusammensuchen ist Geschichte

Es lohnt sich also, wenn der Endanwender nicht erst seine wertvolle Zeit dafür opfern muss, um brauchbare Anbieter am Markt ausfindig zu machen und verschiedene OEMs zu kontaktieren, um sich die einzelnen Teile des Systems nach und nach zusammenzusuchen und so die perfekte Beleuchtungslösung zu schaffen. Der direkte Zugriff auf alle Komponenten – einschließlich Optik, Stromversorgung, Stecker, Temperaturmanagement, Schutzschaltungen und weitere – hilft sicherlich dabei, die Markteinführung neuer Produkte zu beschleunigen. Es ist daher wichtig, dass man sich in dem anspruchsvollen Marktumfeld von heute auf einen vertrauenswürdigen Händler verlassen kann, der nicht nur die richtigen Informationen und umfassende Beratung bietet, sondern der sich auch auf ein umfangreiches Lizenznetz stützen kann. Ein wesentlicher Faktor dabei ist, dass der Kunde bei seiner Suche nach der perfekten Beleuchtungsmöglichkeit ein ausgewogenes Bild erhält und sich ein kostengünstiges und wettbewerbsfähiges System zusammenstellen kann.

Der Produkteinführungszeit kommt hier besondere Bedeutung zu, da die Anzahl der vierteljährlich erscheinenden LED-basierten Produkte weiterhin im Steigen begriffen ist. Beleuchtungsunternehmen müssen heute rascher auf technologische Entwicklungen reagieren und neue Produkte schneller herausbringen als je zuvor.

Somit ist eine enge Zusammenarbeit und Beratung in jeder Phase der Supply Chain extrem wichtig. Das ist auch der Grund, warum sich die Rolle des Händlers radikal ändern muss, um dem Kunden Mehrwert bieten zu können und nachhaltig intelligent designte Beleuchtungssysteme zu schaffen. Faktoren wie geschärftes Bewusstsein, mehr Kontrolle und besseres Management müssen sich im Lieferantenumfeld und Vertriebsprozess etablieren, vor allem in Bezug auf die Lagerung der richtigen Produkte, die optimalen Lagerbestände, die Verfügbarkeit aktueller Informationen und auch die Fähigkeit, Online-Interaktivität in Echtzeit zur Verfügung zu stellen.

Online-Design-Tool beschleunigt individuelle Beleuchtungslösung

Bild 2: Das praktische Design-Tool bietet Entwicklern eine einfache Click-&-Drag-Navigation zur Auswahl der Optik, Kühlkörper, LEDs und anderer wichtiger Komponenten eines Beleuchtungssystems.

Bild 2: Das praktische Design-Tool bietet Entwicklern eine einfache Click-&-Drag-Navigation zur Auswahl der Optik, Kühlkörper, LEDs und anderer wichtiger Komponenten eines Beleuchtungssystems. Arrow

Mit der Entwicklung eines einfach zu bedienenden, intelligenten Online-Design-Tools ist es Arrow gelungen, seine Kunden aktiv bei ihren ersten Schritten zur individuellen Beleuchtungslösung zu unterstützen. Kunden können in diesem Tool verschiedene Parameter auswählen, um ein einzigartiges Design, basierend auf der individuellen Beleuchtungsspezifikation, zu erstellen. Das als Leitfaden für Kunden entwickelte praktische Design-Tool, das ihnen die Möglichkeit bietet, ihr eigenes Design zu skizzieren, setzt auf die einfache Click-&-Drag-Navigation zur Auswahl der Optik, Kühlkörper, LEDs und anderer wichtiger Komponenten eines Beleuchtungssystems. Bei Bedarf erhalten die Anwender außerdem Support von spezialisierten Online-Beleuchtungstechnikern und Experten, die ihnen mit direktem Feedback und Beratung zur Seite stehen.

Es ist zwar ganz richtig, dass der Trend in bestimmten Anwendungen in Richtung Mid-Power-LEDs geht, allerdings bieten High-Power- und Extreme-High-Power-LEDs heute alternative Designlösungen und ermöglichen den Bau von kompakteren Beleuchtungssystemen zu erheblich niedrigeren Kosten als dies bisher möglich war. Bietet ein Hersteller nun beispielsweise ein Beleuchtungsprodukt an, das die Lichtausbeute verdoppelt, bedeutet dies, dass beträchtlich weniger LEDs dafür benötigt werden. Das bringt wiederum mit sich, dass die Größe des Beleuchtungskörpers selbst sowie des Kühlkörpers, der Optik und aller anderen Komponenten reduziert werden kann, wodurch eine kleinere und dennoch stärkere Beleuchtungslösung möglich wird.

Bild 3: Das Online-Design-Tool arbeitet bei der Zusammenstellung von LED-Systemen auch mit Kennlinienverläufen in Chromatogrammen.

Bild 3: Das Online-Design-Tool arbeitet bei der Zusammenstellung von LED-Systemen auch mit Kennlinienverläufen in Chromatogrammen. Arrow

Die oben beschriebenen Designentwicklungen erlauben eine Senkung der allgemeinen Beleuchtungssystemkosten – thermisch, mechanisch und optisch – um bis zu 40 %, während die LEDs gleichzeitig eine bedeutend längere Lebensdauer bei wesentlich höheren Betriebstemperaturen  von bis zu 105 °C liefern können.

Im Beleuchtungsmarkt des 21. Jahrhunderts ist der Preis der einzelnen Komponente offensichtlich nicht länger die einzige treibende Kraft – die Designer orientieren sich zunehmend an den Gesamtsystemkosten. Dies liegt daran, dass mit der Evolution der LEDs nicht mehr die Kosten das beherrschende Thema beim Entwurf eines Beleuchtungssystems sind. Vielmehr sollte man sich die gesamte Materialliste ansehen und hier nach Möglichkeiten suchen, die Kosten auf ein Minimum zu reduzieren.

Die Beleuchtungsindustrie wird auch in Zukunft enorme Chancen für Unternehmen, OEMs, Systemintegratoren und Hardware-Lieferanten bieten. Behalten Sie sie im Auge!