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Das Gewindeprüfsystem erfüllt mit der verwendeten Gut-/Schlecht-Prüfung nicht nur die geltende DIN ISO1502, sondern auch die DIN13. Während der Prüfung misst das System die Tiefe des zu prüfenden Gewindes und verhindert durch einen Ausgleich der Vorschubkraft eine Verfälschung des gleichzeitig gemessenen Drehmomentes. Der eigens konzipierte Lehrdorn verhindert ein Verkanten des Lehrmittels im Werkstück und gleicht kleinere Fluchtungsfehler zwischen Prüfdorn und Werkstück verlässlich aus. Das System ist für Sackbohrung, Durchgangs- und Außengewinde genauso geeignet wie für Links-/Rechtsgewinde, metrische und Zollgewinde, aber auch für jegliche Spezialanwendungen. Die Bandbreite des Handgerätes reicht hierbei von M3 bis M30. Das System gibt es als mobile Variante für den Handbetrieb und als automatic-Version, die sich in den vollautomatisierten Fertigungsprozess einbinden lässt. Im automatisierten Betrieb steht ein selbstständiger Werkzeugwechsel mit bis zu vierzehn Lehrdornen zur Verfügung. Taktzeiten von etwa 8 s/Prüfung lassen sich damit erreichen. Die Messdaten werden kontinuierlich erfasst und ausgewertet und können jederzeit von der Datenbank abgerufen oder in Prüfprotokolle integriert werden. Das System ist vollständig SPS- und Bus-fähig und somit auch nachträglich in bestehende Anlage integrierbar. So lassen sich alle relevanten Prüfdaten nicht nur durchgängig dokumentieren, sondern zeitgleich an alle Steuerungs-, Kontroll-, Qualitätssicherungs- oder ERP-Systeme übermitteln.

Productronica 2015: Halle A1, Stand 125