Bildquelle: Fraunhofer IST

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Mithilfe des Plasma-Printings, entwickelt vom Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik IST (www.ist.fraunhofer. de), entstehen Leiterbahnen aus Metall auf flexiblen Folien. Diese neuartige Rolle-zu- Rolle-Technologie mit dem Kurznamen P3T (Plasma Printing and Packaging Technology) benötigt erheblich weniger Prozessschritte als bestehende Verfahren und es lassen sich Rohstoffe einsparen. Die Forscher setzen nicht – wie bisher üblich – eine vollflächig metallisierte Folie als Ausgangsmaterial ein, aus der dann durch Entfernen überschüssigen Metalls die Leiterbahnen erzeugt werden. Um flexible Leiterplatten zu fertigen, bringen sie Leiterbahnen aus Kupfer auf den Folienträger auf. Für Biosensoren kommt Palladium zum Einsatz. Sie verwenden Atmosphärendruck- Plasma und Galvanik statt Vakuum- und Laserverfahren. Das macht die Fertigung kostengünstig und ressourceneffizient.