Döbelt: Bisher waren oft eigene Leitsysteme für verschiedene Anwendungen erforderlich, obwohl sich viele Anwendungen überschneiden. Der Informationsaustausch ist entsprechend schwierig. Das neue System dagegen integriert Störmeldesystem, Gebäudeleittechnik, Energie-Managementsystem, Energie-Controlling-System, Betriebsdatenerfassungssystem, Metering-System, Ortungssystem und Kamera-Überwachungssystem. Durch die Netzwerkfähigkeit und die Zuordnung von Funktionen zu einzelnen Nutzern können sowohl Anwendungen für einzelne Dienste als auch übergeordnete interdisziplinäre Dienste geschaffen werden. Weiterhin lassen sich Funktionsmengen für objekt-, kostenstellen-, liegenschafts- oder konzernbezogene Anwendungen für einzelne Nutzer zusammenstellen.

Durch die Vererbung von Nutzerrechten können beliebige Unternutzerprofile erstellt werden. Auch ist es möglich, objektbezogene lokale Funktionen, Darstellungen und Auswertungen für das Personal vor Ort bereitzustellen und in der nächst höheren Benutzerebene beispielsweise mehrere Objekte mit den zugehörigen Datenpunkten zusammenzufassen. Das System bietet Funktionen wie Online-Darstellungen, Alarmierungen, Weiterleitungen, verknüpfte Ereignisse und Funktionen, Abrechnungen, Übersichten, Benchmark-Tabellen oder das Erstellen von Berichten. Ein Editor ermöglicht die Konfiguration eigener Ansichten und Darstellungen, Prozessbilder, Stationsansichten, Signalübersichten, Schaltbilder usw. Das System nutzt alle gängigen Übertragungswege und unterstützt Standardprotokolle.