Geht es nach der Konzeptstudie, die in dieser Woche in London vorgestellt wird, soll das intelligente Lenkrad künftig das einzige Teil eines Autos sein, das sich noch im persönlichen Besitz des Nutzers befindet. „Sayer“ ist Teil der virtuellen Zukunftsstudie Jaguar Future-Type, die sich mit der Mobilität des Jahres 2040 und darüber hinaus beschäftigt. Benannt ist das als skulpturiertes Kunstwerk gestaltete Lenkrad nach dem Designer und Aerodynamiker Malcolm Sayer.

Lenkrad

Das Lenkrad „Sayer“ ist Teil der virtuellen Konzeptstudie Jaguar Future-Type, die Mobilität im Jahr 2040 erforschen soll. JBL

Das Lenkrad soll nach der Vorstellung der Entwickler seinen Standort nicht im Auto haben, sondern in der Privatwohnung, wo es als vielseitig einsatzbarer Helfer agieren soll. Per Sprachsteuerung lässt sich das mit künstlicher Intelligenz ausgestattete System bedienen. Zu den verschiedenen Aufgaben, die „Sayer“ übernimmt, zählt neben Weckfunktionen und der Termingestaltung auch das Bestellen und Vorfahren des Wagens und eine ausdifferenzierte Reiseplanung. So soll es eruieren können, welche Strecken sich für das autonome Fahren eignen und welche Abschnitte abwechslungsreich genug sind, um selbst zu steuern.

Zum Einsatz soll das Lenkrad nach Vorstellung von JLR in einer künftigen Welt mit autonomen, elektrisch angetriebenen und untereinander voll vernetzten Fahrzeugen kommen. Zur Erfüllung ihrer Mobilitätsbedürfnisse besitzen die Menschen in diesem Szenario in der Regel kein eigenes Auto mehr, sondern bestellen sich das Fahrzeug ihrer Wahl wo und wann sie es benötigen.