Nach den Worten von Christian Wendler, Vorstandsvorsitzender von Lenze, will das Unternehmen seine „Kompetenz als Systemanbieter für die Automatisierung von Maschinen“ weiter ausbauen. Lenze

Nach den Worten von Christian Wendler, Vorstandsvorsitzender von Lenze, will das Unternehmen seine „Kompetenz als Systemanbieter für die Automatisierung von Maschinen“ weiter ausbauen. Lenze

Zum Umsatzerfolg trugen der Ausbau der Vermarktungs- und Vertriebsstärke bei, aber auch die gute Nachfrage nach neuen Produkten. So gelang dem Automatisierungshersteller für den Maschinenbau beispielsweise mit der universell einsetzbaren Frequenzumrichtergeneration i500 die beste Produkteinführung der Unternehmensgeschichte. Neben dem gesteigerten Ebit verbesserte Lenze auch die Ebit-Marge von 7,5 % auf 8,6 %. Das Ergebnis nach Steuern erhöhte sich um 9,5 % auf 38,1 Millionen Euro.

Christian Wendler, Vorstandsvorsitzender von Lenze, kommentierte die Geschäftszahlen auf der Bilanz-Pressekonferenz so: „Lenze geht es gut, wir wollen auch in Zukunft weiter wachsen – und zwar weltweit. Dazu werden wir den Fokus noch stärker auf unsere Kompetenz als Systemanbieter für die Automatisierung von Maschinen legen.“ Dazu passt einerseits die mehrheitliche Übernahme von logicline in Sindelfingen im zurückliegenden Geschäftsjahr; das Unternehmen ergänzt das Produktpriogramm um Enterprise-Cloud-Anwendungen, mobile Apps und innovative Internet-of-Things-(IoT)-Lösungen. Un

Zur Umsetzung der Wachstumsstrategie plant das Unternehmen in den kommenden Jahren Investitionen, die deutlich um mehr als 100 Millionen Euro über das bestehende Niveau hinaus gehen. Ein wesentlicher Teil davon wird im neuen Geschäftsjahr in die Produktionskapazitäten investiert: drei Produktionsstätten werden in ein Werk mit modernster Logistik zusammengefasst.

Strategie für die Zukunft

In dem Aufkommen von Industrie 4.0 hat Lenze die Digitalisierung, Software-Lösungen und die Vernetzung von Maschinen stärker in den Fokus gerückt. Für diese Entwicklung sieht sich das Unternehmen gut aufgestellt und will den vor einigen Jahren begonnenen Weg zu einer klaren Marktsegment-Orientierung weiter fortsetzen. Diese Strategie soll einerseits die Grundlagen für stabiles und nachhaltiges Wachstum im Kerngeschäft mit hard- und softwarebasierenden Automatisierungssystemen schaffen und gleichzeitig Raum zur Entwicklung neuer Geschäftsfelder eröffnen.

Für das laufende Geschäftsjahr 2017/2018 rechnet das Unternehmen mit einem Umsatzwachstum, das leicht über dem des abgelaufenen Geschäftsjahres (1.5.2016 bis 30.4.2017) liegen dürfte. Auch die Profitabilität (Ebit-Rendite) soll sich weiter verbessern. Mittelfristig soll die neue Strategie für ein dynamisches Wachstum bei nachhaltiger Profitabilität sorgen. Schon in wenigen Jahren soll die Marke von 1 Milliarde Euro beim Umsatz erreicht sein. Die Zahl der Mitarbeiter – derzeit knapp 3.500 – soll erneut um etwa 5 % beziehungsweise 160 Personen wachsen.