Hardwarenahe Treiber unter Linux für Messkarten werden im Quellcode unter der GNU Public License vetrieben und sind somit freie Software, die der Anwender auf seine Bedürfnisse anpassen kann. Bei den Treibern handelt sich um Kernelmodule für den Kernel 2-2.x. Die Module müssen zu­nächst auf jedem Rechner übersetzt werden. Dafür ist es erforderlich die Kernelquellen, das Make‑Utility, die Modul-Utilities und einen C-Compiler auf dem Reminer installiert zu haben­. Wenn man sich Irn Verzeichnis mit dem Quellcode des Treibers befindet, genügt es, den Be­fehl „make“ in der Shell auszuführen, womit der Treiber übersetzt wird. Es wird ein File mit dem Namen „mename.o“ erzeugt, das das Treibermodul ist.


Um die Benutzung der Treibers möglichst zu vereinfachen, liegt dem Quellcode ein Shellscript bei, mit dem der Treiber automatisch in den Kernel eingebunden und wieder entfernt werden kann. Mit enthaltene Testprogramme ermöglichen es dem Anwender nach der Installation die grundlegenden Funktionen der Karte zu prüfen und liefern zusätzliche Informationen welche Funktion der Treiber zur Verfügung stellt und auf welche Weise der Treiber angesprochen werde kann. Ein beiliegendes Readme-File führt durch die Installation des Treibers auf dem Rechner und beschreibt Fähigkeiten des Treibers sowie deren Nutzung in Anwendungsprogrammen.