LITE 3000 überprüft Eingangssignale von Leistungsverstärkern

GN Nettest präsentiert mit dem LITE 3000 ein kompaktes, batteriebetriebenes Handmessgerät für den Signalisierungs- und Übertragungsbereich. Der Analysator eignet sich für Installationen und Wartungsarbeiten im Tele- und Datenkommunikationsbereich. Ausgestattet mit der GSM-Option kann das bewährte Basisgerät auch die Funktion der TMA (Transceiver Mounted Amplifier) und deren Verstärkung in einer Mobilfunkzelle überprüfen. Zusätzlich lassen sich Störungen an der Verkabelung aufspüren.
Die Pegelverhältnisse des Testgespräches sollten zwischen -50 und -80 dBm liegen. Um diesen Wert zu erreichen, kann die Antenne an dem Test-Handy gelockert oder entfernt werden. Somit lässt sich der Test unmittelbar neben der Verstärkereinheit (BTS – Base Transceiver Station) durchführen. Der Zeitschlitz (Signalling Time Slot) wird auf dem D-Kanal der zu messenden BTS eingestellt. Der Signalling-Subchannel legt die Signalisierungsrate fest (im ISDN-Primärmultiplexanschluss sind das 64 KBit/s). Bei Wirknetzstationen wird die Signalisierung aller Gespräche angezeigt, welche über diesen LAPD-Kanal (Link Access Procedure D-Kanal) laufen. Um auf das Testgespräch zu triggern, lassen sich bestimmte Filter einstellen: Der Terminal Endpoint Identifier (TEI) ist der logische Kanal der BTS und bezeichnet die Adresse des Transceivers (TRX), über welchen das Testgespräch geführt wird. Der Service Access Point Identifier (SAPI) ist in der Regel Null. Nach Unterbrechung der Stromversorgungen der Verstärkereinheit, sinkt der Empfangspegel an der BTS deutlich um 10 dB (12 dBm ist die Eingangsverstärkung des TMA) ab.

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