Der neue Baustein arbeitet mit niedriger Steuerspannung bei gleichzeitiger maximaler Bandbreite. Dies ermöglicht den Systemherstellern ein wirtschaftlicheres Design von Systemen mit fehlerfreien, präzisen Übertragungseigenschaften. Das Modul mit der Bezeichnung 2625C benötigt lediglich eine Treiberspannung von ±2,5 V (bezogen auf 1 GHz) und zeichnet sich durch eine garantierte Mindestbandbreite von 30 GHz aus. Es wandelt ein konstantes (CW-)Laser-Ausgangssignal in hochfrequente Lichtimpulse für die Übertragung von Sprach-, Daten- und Videosignalen auf Lichtwellenleitern um.


In Glasfasernetzen werden Modulatoren dieser Art separat von der CW-Laserquelle angeordnet. Der Modulator stellt im Bereich der 40-Gbit/s-Technologie eine Leistungssteigerung dar. Die Treiberspannung gehört zu den kritischsten –Parametern schneller Modulatoren, denn sie dient dazu, den Modulator zwischen dem voll eingeschalteten Zustand und dem ausgeschalteten Zustand mit maximaler Dämpfung umzuschalten.


Die Kombination aus hoher Frequenz und großem Spannungschub ist für die externe Treiberelektronik in der Regel eine schwierige Herausforderung. Mit der angebotenen Lösung kommt der Modulator mit weniger Spannung aus, bietet aber gleichzeitig eine maximale Bandbreite. Im Unterschied zu anderen Low-Voltage-Lösungen mit Bandbreiten von weniger als 30GHz, lassen sich mit dem Agere-Modulator bessere Augendiagramme und geringere Bitfehlerraten erzielen, was im Endeffekt zu einem robusteren Systemdesign führt.