Basieren auf LEM´s so genannter Perfect-Loop-Technology: die AC-Stromsensorfamilie RT. Ergebnis: Sie eignen sich für Class-1-Energiezähler.

Basieren auf LEM´s so genannter Perfect-Loop-Technology: die AC-Stromsensorfamilie RT. Ergebnis: Sie eignen sich für Class-1-Energiezähler.

LEM bringt AC-Stromsensoren auf den Markt, die auf der zur Patent angemeldeten so genannten Perfect-Loop-Technology basieren. Nach der Kalibrierung erzielt die RT-Reihe eine absolute Genauigkeit, die besser als 0,65 Prozent ist, einschließlich Positionsfehler. „Damit sind die Sensoren die ersten aufklappbaren Rogowski-Spulen, die sich für Class-1-Energiezähler eignen“, unterstreicht Jürgen Koss, Sales-&-Marketing Manager Germany des Schweizer Unternehmens in Genf. Mit der RT-Serie erübrigt sich das Problem der Asymmetrie, die durch die Unterbrechung der Sensoröffnung entsteht und bei allen herkömmlichen klappbaren Rogowski-Spulen vorhanden ist. Bisheriger Nachteil: „Eine unterbrochene Spulenstruktur verursacht eine unsymmetrische Geometrie und erhöht die Empfindlichkeit hinsichtlich der Position des zu messenden Stromleiters innerhalb des Sensors oder zur Nähe externer elektrischer Leitungen“, erklärt Jürgen Koss. Und betont: „Während andere Anbieter komplexe und teure Verschlussmechanismen zur Minimierung dieser Effekte verwenden, haben wir eine zum Patent angemeldete Magnetkopplungstechnik entwickelt, die eine perfekte Erweiterung des Magnetflusses an der Windungsschleifenöffnung ermöglicht und somit alle Spulenasymmetrien kompensiert.“ Zudem verfügt der Hersteller nach eigenen Aussagen über einen fortschrittlichen Spulenwindungsprozess, der gleichmäßige Windungen erzeugt und so die Sensorsymmetrie, Genauigkeit und Immunität gegenüber elektromagnetischen Störungen verbessert.

Sensoren auf Basis herkömmlicher Rogowski-Spulen weisen eine hohe Linearität ohne Stromsättigung oder Stromobergrenze, einen großen Frequenzbereich einschließlich 50/60 Hertz und ein kompaktes, flexibles Format auf. LEM‘s RT-Sensoren überzeugen ebenfalls mit diesen Vorteilen und sind unanfällig gegen Asymmetrie, die durch die Unterbrechung an der Sensoröffnung oder durch Unebenheiten in der Spulenwindung hervorgerufen wird. Rogowski-Spulen erkennen die Änderung Ableitung des Primärstroms genau, die eine entsprechende Spannung an den Spulenenden erzeugt. Eine einfache elektronische Integrator-Schaltung, die sich in der Anordnung befindet, an die der Sensor angeschlossen ist, wandelt die Spannung in ein Ausgangssignal um, das proportional zum Primärstrom ist. „Damit erübrigt sich eine zusätzliche Stromversorgung; der RT-Sensor versorgt sich selbst“, nennt LEM‘s Sales-&-Marketing-Experte einen weiteren Vorteil. Zudem überzeugt die 55 Millimeter hohe Komponente mit einem dünnen, leichten und flexiblen Format. Damit eignet sie sich überall dort, wo herkömmliche Stromwandler zu schwer und zu sperrig sind, wie bei Messung von hohen Strömen. „Das aufklappbare Format erlaubt die einfache Montage um den Stromleiter, ohne dazu Leitungen abbauen oder den Betrieb unterbrechen zu müssen“, so Jürgen Koss abschliessend. (eck)