Wearables stehen auf der Lopec 2016 im Vordergrund.

Wearables stehen auf der Lopec 2016 im Vordergrund. Messe München

Neben europäischen Technologieunternehmen haben Firmen aus Asien und Nordamerika ihren Stand auf der internationalen Fachmesse und Kongress für gedruckte Elektronik gebucht. Zudem bündeln Frankreich und Japan ihre Kompetenzen wieder in Gemeinschaftsständen. Dem Besucher erwarten daher Aussteller entlang der gesamten Wertschöpfungskette: Wichtige Marktgrößen wie Bosch-Rexroth, CDT, Fujifilm Dimatix, GSI, Heraeus, Kroenert, Merck, NovaCentrix, PolyIC, Thieme, Thin Film Electronics oder VTT sind vertreten. Erstmalig sind unter anderem Schott und die University of Tokyo mit dabei. Das Trendthema Wearables rückt auf der diesjährigen Messe in den Mittelpunkt, weil es branchenübergreifend ist. Tragbare Elektronik steckt in Uhren, in Fitnessgeräten, in Kleidung mit Sensoren und in vielen anderen Dingen, die leicht, dünn und biegsam sein müssen. Immerhin wächst der europäische Markt für Wearables Experten zufolge jährlich um rund 25 Prozent und soll im Jahr 2018 einen Umsatz von über 9 Mrd. Euro erreichen. Ein weiteres Trendthema sind Organische Leuchtdioden (OLEDs). Sie haben in den vergangenen Jahren in viele Branchen Einzug gehalten. Vor allem in der Automobilindustrie ist ihr Einsatz vielversprechend: Bei Audi stehen OLED-Rückleuchten kurz vor der Serieneinführung. Entsprechende Muster und den aktuellen Stand der Technik wird von Stephan Berlitz, Leiter der Entwicklung Lichtfunktionen und Innovationen von Audi in Ingolstadt vorgestellt.