Durch die Koexistenz des Sigfox- und Lora-WAN-Stacks bleibt dem Kunden die Entscheidung überlassen, welche Netzwerktechnologie den Anforderungen seiner Anwendung im Hinblick auf den Standort, die Dienstanforderungen und die Kosten am besten gerecht wird. Beide Netzwerke bieten ähnliche LPWAN-Fähigkeiten (Low-Power Wide Area Network) und zielen auf Anwendungen in Smart-Metern, im Facility-Management, bei der Nachverfolgung von Gütern sowie andere IoT-Applikationen. Ziel der Kombination ist es, große Reichweiten und hohe Dienstqualität (Quality of Service, QoS) zu erreichen.

Lora

Das Lora-WAN-Modul des Typs ABZ von Murata verfügt über einen Sigfox-Stack, was Kunden die Nutzung beider Netzwerktechnologien erlaubt. Murata

Das Modul von Murata fungiert auch als Brücke zwischen beiden Netzwerken und bietet die Möglichkeit des Dual-Mode-Betriebs. Das Lora-WAN-Modul von Murata basiert auf einem STM32-Wireless-Mikrocontroller von ST Microelectronics und einem Semtech-TFIC des Typs SX 1276. Es arbeitet mit Frequenzen von 806 MHz bis 930 MHz und erreicht eine nominelle Ausgangsleistung von +14 dBm. Zur Vergrößerung der Reichweite und in Anwendungen mit ungünstigen Signalausbreitungs-Bedingungen lässt sich die Leistung auf +20 dBm anheben.

Die Sigfox-Zertifizierung für Europa ist bereits abgeschlossen, Zertifizierungen für die USA und den asiatisch-pazifischen Raum werden zum Ende des Jahres erwartet. ST Microelectronics entwickelt die notwendige Sigfox-Firmware und bietet ab Ende Juli eine europäische Version auf seiner Website an.