Friedrich Lütze : Für das modulare LSC-Verdrahtungssystem wird eine weitere Ebene in der Tiefe des Schaltschranks genutzt und damit zwischen Aufbau- und Verdrahtungsebene getrennt. Die Verdrahtung wird von der traditionellen Position zwischen den Schaltgeräten auf deren Rückseite verlegt. Anders als beim konventionellen Schaltschrankaufbau gibt es somit keine quer vorstehenden Kabelkanäle, welche die Luftzirkulation behindern könnten. Im Ergebnis kann die Luft nahezu ungehindert an den Modulen und Adern vorbeiströmen. Die Verlustwärme wird abtransportiert und der Wärmestress für Bauteile reduziert. Der Freiraum hinter der Aufbauebene bildet zudem einen Kamineffekt, der den Wärmeabfluss fördert. Es sind damit geringere Kühlleistungen und kleiner dimensionierte Kühlaggregate mit geringerem Energiebedarf notwendig. (boe)

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