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Der tragende Körper des AirJelly besteht aus einem mit Helium gefüllten Ballonett. Als einzige Energiequelle dienen AirJelly zwei Lithium-Ionen-Polymer-Akkus, an die der zentrale elektrische Antrieb angeschlossen ist. Dieser überträgt die Kraft auf ein Kegelrad und anschließend nacheinander auf acht Stirnräder, die über Kurbeln die acht Tentakel der Qualle bewegen. Jedes Tentakel ist als Struktur mit dem Fin Ray Effect ausgebildet – eine von der Fischflosse abgeleitete Konstruktion. Die Fortbewegung eines Ballons durch eine peristaltische (wellenförmige) Bewegung ist in der Luftfahrtgeschichte bisher unbekannt. AirJelly ist das erste Indoor-Flugobjekt mit solch einem peristaltischen Antrieb und die „Luft-Qualle“ gleitet dank dieses innovativen Rückstoßprinzips sanft durch die Luft. Ing. Wolfgang Keiner, Geschäftsführer Festo Österreich: „Alleine das Anmelden von Patenten sichert keine Marktführerschaft – das richtige Produkt bzw. das passende System für jeden einzelnen unserer Kunden im Bedarfsfall bereit zu haben, das ist unsere Herausforderung.“