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Melexis

Dieser monolithisch integrierte Automotive-Magnetsensor verfügt über einen Verstärker, Analogausgang und interne Kompensationsschaltkreise. Er wandelt einen magnetischen Fluss in ein Analogsignal um und stellt kritische Funktionsparameter wie Empfindlichkeit, Offset und deren jeweilige Wärmedrifteigenschaften als Absolutwerte bereit, sodass sich eine End-of-Line-Kalibrierung erübrigt. Der MLX90290 steht auf Wunsch für Schaltkreise mit 3,3 und 5 V Bias-Gleichspannung zur Verfügung und ermöglicht Positionsmessungen mit den meisten gängigen Permanentmagneten, wie beispielsweise AlNiCo und Ferrite. Dabei kompensiert er automatisch das Wärmeverhalten des Magneten. Der Baustein wird in den fertigen Varianten für den Einsatz mit 500 ppm/°C-Materialien für Alnico/Seltene-Erden-Magneten und 2000 ppm/°C-Materialien für kostengünstige Keramik-/Ferritmagneten ausgeliefert. Für die Strommessung ist auch eine Version ohne Wärmedrift erhältlich. Für Anwendungen, die in hohen Stückzahlen gefertigt werden, empfiehlt sich eine kundenspezifische Version. Damit lassen sich die Filterung, Empfindlichkeit und Wärmedrift optimieren, um spezielle Applikationsanforderungen zu erfüllen. Der MLX90290 arbeitet im Betriebstemperaturbereich von -40 bis +150 °C und wird in dreipoligen Gehäusen der Typen SIP(UA) oder SOT(TSOT23) ausgeliefert.