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Maschinenbauer setzen verstärkt auf Servomotoren.

Mehr als zwei von drei Maschinenbauern rechnen in der Zukunft mit einem steigenden Bedarf. Die Nachfrage nach Servoantrieben ist in den vergangenen Jahren immer weiter gestiegen. Während 2003 lediglich 17 % der Maschinenbauer 300 und mehr Servomotoren im Jahr benötigten, sind es heute 29 %, im Papier- und Druckmaschinenbau sogar 41 %. Zudem gibt es eine steigende Anzahl von Unternehmen, die höhere Regler-Nennleistungen mit mehr als 6 kW im Einsatz haben (Steigerung von 25 % in 2003 auf 38 % in 2011). Jeder fünfte Maschinenbauer verwendet sogar mehr als 24 kW.

Außerdem ergab die Studie, dass Ethernet zur Anbindung an den Servoregler zunehmend häufiger genutzt wird. So ist der Anteil derjenigen, die Ethernet/IP einsetzen, seit 2007 von 13 auf 26 % und bei Profinet von 7 auf 20 % gestiegen. Zukünftig wird es weitere Steigerungsraten geben, was auch für andere Ethernet-Protokolle wie Ethercat gilt. Ein weiterer große Trends ist die vermehrte Integration von Sicherheitsfunktionen in das Servosystem.

Die Studie ist eine Wiederholung aus den Jahren 1999, 2003 und 2007. Im Januar und Februar 2011 gaben deutschlandweit 280 Maschinenbauer und Ingenieurbüros Auskunft über Kaufverhalten, technische Anforderungen und die gewünschte Unterstützung im Bereich Energieeffizienz zum Thema Servoantriebe.