automobil-elektronik-052014-14x13-v1.jpg

ams

Morgens in die Arbeit kommen heißt für anderthalb Millionen Bundesbürger: erst mal 50 km und mehr Strecke überwinden. Die Hälfte von uns Fernpendlern sitzt im Auto. Bei mir sind es 63 km, teils auf dem berüchtigten Mittleren Ring in München und teils auf der Baustellen-lastigen A96. Obwohl ich gerne fahre, wünsche ich mir an den meisten Tagen: Liebes Auto, chauffiere du, ich möchte lieber ausruhen, lesen, einen Artikel oder meine Mails bearbeiten. Und wenn am Abend die Parkflächen mal wieder verstellt sind, wäre nichts praktischer als ein Wagen, der mich vor der Haustür abliefert, sich selbst einen freien Stellplatz sucht und mich am nächsten Morgen wieder abholt. Öffentliche Verkehrsmittel würden viele dieser Wünsche erfüllen, nur verlängert sich die Fahrzeit dann von knapp einer auf gut zwei Stunden. Also freue ich mich neben dem beruflichen Interesse auch ganz privat über jeden Schritt in Richtung automatisiertes Fahren.

Genau diese Vision und die vielen Schritte dahin sind ein heißes Thema in unserer Branche: Elektronik ist der Schlüssel, um sich peu à peu dem teil- und vollautomatisierten Fahren zu nähern und dabei auch die Unfallzahlen zu senken. Von der Sensorik über die Steuergeräte bis in die Software-Entwicklung sind die Anstrengungen enorm. Doch auch beim CO2-Sparen, der Elektrifizierung des Antriebsstrangs und einem modernen Infotainment hat die Automobil-Elektronik im wahrsten Sinne richtig Fahrt aufgenommen und wird zunehmend der bestimmende Faktor für den Erfolg eines Fahrzeugs.

Analog zu dieser Dynamik haben wir die vierte „Branche im Fokus“-Ausgabe der Fachzeitschrift AUTOMOBIL-ELEKTRONIK ebenfalls weiterentwickelt. Die in diesem Nachschlagewerk abgedruckte Übersicht über das Portfolio vieler Marktteilnehmer finden Sie nachfolgend verlinkt. Die Inhalte dazu stammen direkt von den teilnehmenden Firmen.