Der Bereich Elektrische Automation wird 2016 voraussichtlich ein Plus von 7 % bei den Auftragseingängen und ein Plus von 6 % beim Umsatz verzeichnen.

Der Bereich Elektrische Automation wird 2016 voraussichtlich ein Plus von 7 % bei den Auftragseingängen und ein Plus von 6 % beim Umsatz verzeichnen. VDMA

Zwischen Januar und September 2016 stieg die Produktion im deutschen Maschinenbau um lediglich 0,4 %, wie VDMA-Chefvolkswirt Dr. Ralph Wiechers während der SPS IPC Drives bekannt gab. Die Auftragseingänge pendeln sich für die ersten neun Monate des Jahres gegen Null ein. Im Inland verzeichnete der VDMA dabei ein Minus von 2 %, im Ausland ein Plus von 1 %. Europa trug mit einem Minus von 7 % bei, der nicht-europäische Raum wuchs dagegen um 4 %. Für 2017 könne bei der Produktion jedoch ein kleines Plus von 1 % drin sein, so die Prognose von Wiechers.

Im Bereich Elektrische Automatisierung machen die Zahlen etwas mehr her: Das erwartete Wachstum für 2016: plus 7 % bei den Auftragseingängen und plus 6 % beim Umsatz. Bereits in den ersten neun Monaten lagen die Auftragseingänge bei plus 8 % und der Umsatz bei plus 7 %. Dazu trugen insbesondere die Auslandsmärkte mit einem Anteil von 60 % bei. Dr. Thomas Bürger, Vorsitzender im Vorstand des Fachverbands Elektrische Automation, geht davon aus, dass sich „der anhaltende Aufwärtstrend in unserer Branche auch im nächsten Jahr fortsetzen wird“.

Elektrische Automation im Detail

Die Zahlen aus dem Zeitraum Januar bis September 2016 im Detail: Alle Teilbereiche der Elektrischen Automation zeigen deutlich nach oben: Der Bereich Sensorik legte sowohl bei den Auftragseingängen als auch beim Umsatz um jeweils 10 % zu. Die Steuerungstechnik konnte eine Auftragssteigerung von 8 % vermelden, der Umsatz stieg um 3 %. Ebenfalls bei 3 % Umsatzplus lag der Bereich sonstige Erzeugnisse, bei den Auftragseingängen betrug das Wachstum hier 4 %.  Für das kommende Jahr 2017 erwartet der VDMA einen weiteren Anstieg. Unsicherheiten sieht Bürger allerdings durch die Situation in Griechenland, den Brexit sowie bei den italienischen Banken.