Sämtliche Parameter von Frequenz- und Servo-Umrichtern lassen sich jetzt auch über Industrial Ethernet durch die weit verbreitete SPS S7 von Siemens hindurch lesen und schreiben. Auf Basis der etablierten DriveServer-Technologie ist es gelungen, Antriebsparameter in die PC-Welt einer Maschinensteuerung ohne aufwändiges Engineering zu integrieren.


Die Software schafft hier die nötigen einheitlichen Schnittstellen. Der DriveServer schließt die Kommunikationslücke zwischen Regler und übergeordneter Leitebene mithilfe bestehender Infrastrukturen. Bisher war es unerlässlich, eine direkte Verdrahtung zu ziehen, um Antriebsdaten auf Knopfdruck zu erhalten.


Die Variante des DriveServers unterstützt Profibus zwischen SPS und Umrichtern. In Richtung Leitebene kann man zwischen MPI, Profibus und Ethernet wählen – auch bei einem Steuerungsverbund. Mit dem DriveServer und einem handelsüblichen Modem lässt sich über die MPI-Schnittstelle auch eine preiswerte Fernwartung betreiben.