Die Asset Performance Management-Softwareprogramme (APM) vermindern die Kosten für die reaktive Instandhaltung um 10 bis 40 % und die Kosten für Lagerhaltung von Ersatzteilen um 5 bis 10 %. Bei der Produktivität der Instandhaltungsmitarbeiter können 5 bis 25 % Zuwachs erreicht werden. GE Digital

Die Asset Performance Management-Softwareprogramme (APM) vermindern die Kosten für die reaktive Instandhaltung um 10 bis 40 % und die Kosten für Lagerhaltung von Ersatzteilen um 5 bis 10 %. Bei der Produktivität der Instandhaltungsmitarbeiter können 5 bis 25 % Zuwachs erreicht werden. GE Digital

Die Erweiterung ‚Machine & Equipment Health‘ enthält außerdem Analyse- und Regel-Funktionen, konfigurierbare Dashboards und eine Benachrichtigungsmöglichkeit, wenn es Probleme gibt. Die gesamte Software ist für die Anwendung auf Maschinen bis hin zu größeren Anlagen ausgelegt. Desweiteren decken die verschiedenen APM-Softwareanwendungen folgende Aufgabenbereiche ab: ‚Reliability Management‘ – die vorausschauende Überwachung von Geräteproblemen mithilfe von digitalen Zwillingen (Digital Twins); Tools zur Zusammenarbeit und zum Knowledge Management steigern außerdem die Effizienz der Belegschaft. ‚Compliance and Integrity Management‘ – die Sicherstellung der Compliance und Integrität der Anlagen durch die Überwachung wechselnder Risikofaktoren. Und viertens ‚Asset Strategy Optimization‘ – Tools und Techniken, die die Anlagenstrategie in Bezug auf Verfügbarkeit, Zuverlässigkeit, Risiko und Kosten optimiert.

Die Basis für diese Software-Funktionalität ist die ‚Control-to-cloud‘-Fähigkeit der GE-Lösung, die Fernüberwachung und -diagnosen ermöglicht. Die Software-Modelle analysieren und simulieren reale Bedingungen und können so vorhersagen, wie sich Geräte verhalten oder ein Prozess ablaufen wird, um Kosten und Risiken effektiver zu organisieren. Geplante Integrationen mit der Software für das Service-Management von Servicemax (das Unternehmen wurde kürzlich von GE Digital übernommen) in das APM-Softwareangebot sollen Industriekunden weiter helfen, ihre Dienstleistungen bestmöglich einzusetzen.

OEM-Herstellern bietet die APM-Lösung mehre Vorteile: Sie können nicht nur die Betriebskosten der Maschinen senken, sondern ihren Kunden auch weitere Services bieten, indem sie die Überwachungs- und Wartungsmöglichkeiten auf die Maschinen beziehungsweise Anlagen ihrer Kunden ausweiten. So können OEMs zusätzliche Umsätze durch Dienstleistungen generieren und gleichzeitig die Gerätekosten senken, indem sie Entwicklungskosten, Garantieleistungen und Dienstleistungen einschließen.

Die APM-Software nutzt die Predix-Plattform von GE, ein IoT-Betriebssystem – es verbindet Maschinen, Daten und Menschen in einer einzigen, Cloud-basierten Plattform. Diese Plattform nutzen auch weitere Software-Programme von GE Digital, zum Beispiel ‚Digital Automation‘. Dieses Programm ermöglicht eine Darstellung von Anlagenprozessen, Maschinen und Ressourcen in Echtzeit. Die Predix-Plattform deckt insgesamt eine Reihe von Anwendungen beziehungsweise Technologien ab – von Konnektivität und Embedded-Computing bis hin zu künstlicher Intelligenz und Analytik, der Datensicherheit und Data Governance.

Neue MES-Version vorgestellt

Das Unternehmen hat auf der Messe zudem eine neue Version des MES-Systems ‚Plant Applications‘ für die hybride Fertigung eingeführt. Die Datenerfassung verwaltet die Produktion und Leistungsoptimierung in den Branchen Food & Beverage, abgepackte Verbrauchsgüter und Chemie. Das MES verwaltet, überwacht und synchronisiert die Ausführung von physischen Echtzeit-Prozessen bei der Verarbeitung von Rohstoffen bis hin zu fertigen Gütern. Darüber hinaus bietet sie eine Material-Nachverfolgung und Rückverfolgung auf den Produktionsprozess, Echtzeit-Konnektivität und Sichtbarkeit der Betriebsvorgänge, was zudem Kosten reduziert.

Lösungsanbieter für die digitale Transformation

„Unser Ziel ist es, den Plug&Play-Zugang zum Industrial Internet für Firmen jedweder Größe so einfach wie möglich zu machen.“ So sieht Simone Hessel, Vice President Digital Transformation bei GE Digital DACH, die Aufgabe des Unternehmens. GE Digital

„Unser Ziel ist es, den Plug&Play-Zugang zum Industrial Internet für Firmen jedweder Größe so einfach wie möglich zu machen.“ So sieht Simone Hessel, Vice President Digital Transformation bei GE Digital DACH, die Aufgabe des Unternehmens. GE Digital

Neben den Produktverbesserungen verfolgt GE Digital als wesentliches Ziel, Unternehmen jeder Größe bei ihrer gesamten digitalen Transformation zu unterstützen. „Wir wollen Unternehmen dazu anstoßen, ihre Produktivität anzukurbeln und durch das Industrielle Internet neues Potenzial freizusetzen”, sagte Simone Hessel, Vice President Digital Transformation bei GE Digital DACH. So hat GE vor wenigen Wochen einen Vertrag mit DB Cargo geschlossen. Dabei geht es um die Schaffung von intelligenten Lokomotiven sowie um die Digitalisierung der gesamten Wertschöpfungskette des Schienenverkehrs. Technischer Kern der Sache ist die Fernüberwachung und und -diagnose von 250 Lokomotiven (die nicht von GE gebaut wurden). Der Vereinbarung voraus ging ein dreimonatiges Pilotprojekt, in dem GE mit seiner Asset Performance Management-Lösung die Zahl der Betriebsausfälle bei der Testflotte von DB Cargo um 25 % vermindern konnte.