Mit einem verbessertes Leiterplatten- und MCM-Layout-Tool (MCM: Multi-Chip-Modul) unterstützt VISULA 6.0 jetzt auch Hot-Stage 4, die High-Speed Umgebung für Virtual Prototyping. Anwender können VISULA-Layout – eine zentrale Komponente in der Board Integrity Solution von Zuken – für das Design von komplexen, mehrlagigen Feinleiter- und SMT-Leiterplatten nutzen. Sowohl Entwicklungsingenieure als auch Layouter können Probleme mit der Signalintegrität und dem EMV-Verhalten sowie thermische und Fertigungsprobleme zu einem frühen Zeitpunkt in der Produktentwicklung lösen, so dass ihnen mit Hot-Stage 4 eine Virtual Prototyping Umgebung zur Verfügung steht. Dadurch sind weniger Iterationsschritte bei der Entwicklung notwendig, was sich in einer verkürzten Time-to-market widerspiegelt.


Der schematisch aufgebaute Scenario Editor von Hot-Stage 4 stellt sicher, dass dank „Was-Wenn“-Experimenten mit Treibern, Receivern, Terminations und Netztopologien realistische Constraints festgelegt werden können. Ein Experimentieren in der gleichen Umgebung hilft danach, Probleme im physikalischen Design zu lösen. Der Router nutzt Simulation statt Algorithmen, um Verzögerungszeiten zu ermitteln. Er stellt sicher, dass die Verzögerungen präzise vorhergesagt werden, auch bei Taktraten, die erst in den nächsten Jahren realisiert werden. Diese Kombination erlaubt einen Constraint-getriebenen Entwicklungsprozess, der eine Produktion von bereits von Anfang an fehlerfreien Leiterplatten und MCMs ermöglicht.


Die Integration des Routers von Zuken in VISULA 6.0 bringt einen vollständigen Design-Flow, mit verbesserten interaktiven und automatischen Routinen, und das ganze innerhalb einer einzigen, produktiven Entwicklungsumgebung. VISULA 6.0 ist außerdem mit vielen Verbesserungen ausgestattet: beispielsweise eine verbesserte graphische Benutzerschnittstelle, neue Tools zur Manipulation von Durchkontaktierungen, zusätzliche Möglichkeiten zur Überprüfungen von Lötmasken und Siebdrucken sowie die Unterstützung von elektrischen “Gruppen“. Die Library-Tools von VISULA wurden ebenfalls auf den neuesten Stand gebracht. Es wurden noch mehr „Wizards“ zur Erzeugung von Gehäusevarianten und schematischen Symbolen eingebaut. Außerdem werden CSV-Dateien unterstützt, und dank eines neuen graphischen Interfaces zur Datenausgabe besteht die Möglichkeit, mehrere Ansichten eines Designs auf einer einzigen oder mehreren Ausgabedateien darzustellen und zu bearbeiten.