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Mit den Bestückautomaten RX6 und RX7 ist eine theoretische Bestückleistung von 240.000 BE/h auf einer Linienlänge von nur 4,5m möglich.
Die Chip-Shooter RX6 und RX7 sind die neuen Zugpferde von Juki, erlauben sie doch eine hohe Bestückgeschwindigkeit bei hoher Flexibilität.
Der Bestückautomat RX7 mit dem Doppel-Rotationsbestückkopf erreicht eine Leistung von 75.000 BE/h.
Der 16-fach-Kopf wurde so konzipiert, dass er relativ wartungsarm aber sehr flink und präzise die Bauteile abholen und platzieren kann.
Der Bestückautomat RX6 mit dem Laser-Zentrierkopf erbringt eine Leistung von 45.000 BE/h und dies bei einer Maschinenbreite von 1,25 m.
Bei der RX6 kommt der Laser LNC120 zum Einsatz: Durch die Trennung der Sender- und Empfängereinheit gewinnt der Automat zusätzlich an Genauigkeit.
Mit dem Placement-Monitor ist es möglich, Bilder während des Bestückungsprozesses sowohl bei der Aufnahme aus dem Feeder als auch bei der Bestückung des Bauteils auf die Leiterplatte aufzunehmen.

Die neuartige Hochgeschwindigkeits-Maschinenlinie von Juki Automation Systems Europe ist eine Kombination aus dem Besten der Pick-and-Place- und der Rotationskopf-Technologie. Mit der Integration der zuverlässigen High-Speed-Maschinen von Sony EMCS in die Juki-Familie ist höchste Bestückungsleistung auf kleiner Standfläche kein Thema mehr: Der Bestückautomat RX7 mit dem Doppel-Rotationsbestückkopf erreicht eine Leistung von 75.000 BE/h während der Bestückautomat RX6 mit dem Laser-Zentrierkopf eine Leistung von 45.000 BE/h absolviert – und dies bei einer Maschinenbreite von lediglich 0,9 m bei der RX7 respektive 1,25 m bei der RX6. Beide Systeme intelligent kombiniert, ermöglichen eine theoretische Bestückleistung von 240‘000 BE/h auf einer Linienlänge von nur 4,5m.

Funktionen für mehr Produktion

Die Hauptmerkmale der neuen Systeme sprechen für sich. Nicht nur, dass sich mit beiden Bestückautomaten eine Hochleistung mit geringem Platzbedarf realisieren lässt, durch ihre hohe Feederanzahl (auf 4,5 m x 316 mm Positionen) weisen sie zudem eine hohe Flexibilität auf. Ferner ist eine volle Pick- and-Place-Überwachung mit integrierten Überwachungskameras sichergestellt, wodurch sich der komplette Prozess bildlich nachvollziehen lässt. Die auswechselbaren Bestückungsköpfe erlauben eine dynamische Produktionsskalierung, überdies sorgt die so genannte Front-only-Bedienung bei den Chip-Shootern für ein schnelles Spleissen der Gurte.

Das integrierte Dual-Transportsystem lässt sich bei Bedarf auch als Single-Transporter einsetzen, zudem bewältigen die Bestückautomaten der RX-Serie auch Leiterplatten mit einer Länge von 700 mm. Für eine effiziente Bestückung sorgt auch der Umstand, dass die bekannten Integrationen mit intelligenten Maschinen- und Feederkonzepten auch außerhalb der Maschinen, also offline, möglich sind. Eine volle Rückverfolgbarkeit, die elektrische Messung der Bauelemente und die Korrektur des Offset über die gedruckten Pads sind weitere interessante Leistungsmerkmale. Nicht nur die Dual Transportsysteme, sondern auch ausgeklügelte Bestückalgorithmen für die Mischbestückung halten mit der RX-Maschinenserie Einzug in die Juki-Welt.

Schnelle Rotationsköpfe – sanftes Aufsetzen

Üblicherweise sind die Rotationsköpfe durch die mechanische Belastung wartungsintensiver als Pick-and-Place-Köpfe. Diesem Umstand wurde bei der Entwicklung der RX7 Rechnung getragen. Der 16-fach-Kopf hat ohne Auswirkungen auf die Qualität und die Zuverlässigkeit ein Gewicht von nur 3,6 kg. Dieses geringe Gewicht erlaubt einen entsprechend minimalen Wartungsaufwand, der ansonsten bei schnellem Positionieren des Kopfes für die Bauteilaufnahme und die Bestückung entstehen würde. Neben anderen Faktoren tragen diese zwei Punkte maßgeblich dazu bei, die hohen Bestückungsleistungen zu erreichen und die Betriebskosten niedrig zu halten.

Die RX6 setzt mit dem Pick-and-Place-Kopf auf die seit Jahren sehr erfolgreiche und äußerst zuverlässige Laserzentrierung. Auch hier wurden leichte und wartungsarme Bauteile verwendet. So kommt bei der RX6 der neue Laser LNC120 zum Einsatz. Durch die sehr kompakte und leichte Bauweise und die Trennung der Sender- und Empfängereinheit gewinnt sie nicht nur an Flexibilität, sondern zusätzlich auch an Genauigkeit, die sonst schon unübertroffen ist. Mit dem neuen Laser ist es möglich, noch größere Bauteile zu verarbeiten. Neu hinzugekommen ist auch, dass ein Druck von bis zu 50 N auf das Bauteil bei der Bestückung ausgeübt werden kann. Die Überwachung erfolgt als Closed-Loop-Modus im Bestückungskopf.

Der Placement-Monitor, der normalerweise optional ist, kommt bei der RX-Serie in der Basisversion als Standard. Mit dem Placement-Monitor ist es möglich, ohne Zeitverlust die Bilder während des Bestückungsprozesses sowohl bei der Aufnahme aus dem Feeder als auch bei der Bestückung des Bauteils auf die Leiterplatte aufzunehmen. Diese werden in einer Datenbank auf der Maschine gespeichert. So ist es bei allfällig auftretenden Unstimmigkeiten für den Prozessverantwortlichen um einiges einfacher, die Ursache schnell zu finden und entsprechende Gegenaktionen zu starten.

Hohe Bedienfreundlichkeit

Um die Feederwagen noch schneller an der Maschine wechseln zu können, wurde gänzlich auf Kabel, die den Feederwagen mit der Maschine verbinden, verzichtet. So wird die Kommunikation und Stromzuführung neu über eine Steckverbindung aktiviert, die sich automatisch beim Anheben des Feederwagens in der Maschine andockt.

Auch im Bereich der Bedienerfreundlichkeit hat der Bestückautomatenhersteller weitere Optimierungen vorgenommen. So sind etwa die häufig benötigten Menüpunkte neuerdings in entsprechenden Kategorien auf der obersten Ebene zusammengefasst. Auf diese Weise ist sichergestellt, dass sich der Bediener nicht mehr in den Tiefen der Untermenüs verliert, vielmehr hat er immer die wichtigsten Funktionen mit zwei Klicks griffbereit. Nebst dieser Anpassung wurde auch die Softwareoberfläche überarbeitet, um sie noch intuitiver für den Bediener zu gestalten.

SMT Hybrid Packaging 2014: Halle 7, Stand 333