Im Jahr 2001 kamen die ersten Produkte des Feldbussystems AS-Interface auf den Markt. Inzwischen hat die Entwicklungsgemeinschaft, die sich aus den Firmen EJA, Euchner, Festo, Honeywell, IDEC, IFM, Leuze, Moeller, Omron, Pepperl +Fuchs, Sick, Schmersal, Schneider und Siemens zusammensetzt, mehrere hundert AS-Interface-Installationen weltweit zum Einsatz gebracht.


Die Anwendungen erstrecken sich von der Sicherheitstechnik in einer Endmontage bis zur Gepäckförderungen in Flughäfen. Mit AS-Interface Safety at Work steht ein kostengünstiges, flexibles System für die Belange der Sicherheitstechnik in der Endmontage zur Verfügung. Es vereinfacht die Verdrahtung in einer sicheren Anwendung, da sichere und Standard-Signale auf den Standard-Feldbus AS-Interface IEC 62026 übertragen werden können.


Darüber hinaus benötigt das System keine sichere Steuerung, und Erweiterungen sind durch einfaches Hinzufügen von neuen Teilnehmern möglich. Das System besteht im wesentlichen aus dem zentralen Monitor, sicheren Eingangsmodulen und integrierten sicheren Sensoren. Über sichere Eingangsmodule lassen sich u. a. Not-Aus Taster, Türzuhaltungen, Lichtgitter, Trittmatten oder ähnliche Sensoren die keinen eigenen AS-Interface Anschluss haben, integrieren.


Um die Realisierung von Sicherheitseinrichtungen noch komfortabler gestalten und Anlagen noch rationeller entwickeln zu können, soll der Sicherheitsmonitor, der auch die sicheren Ausgänge enthält, jetzt um zusätzliche logische Funktionen erweitert werden. Diese betreffen Applikationen, wie die Steuerung einer Türzuhaltung, oder Bausteine, wie einen sicheres Flip-Flop. Derzeit verfügt er schon über anwählbare logische Bausteine, z. B. für die Steuerung von Not-Aus-Applikationen oder verschiedene Stopp-Kategorien.