Seit 5.7.2010 wurde der Rechtsanwalt Dr. Sebastian Henneke von der Kanzlei HRM Henneke, Röpke, Messerschmidt in dem Insolvenzeröffnungsverfahren über das Vermögen der Meier Solar Solutions GmbH in Bocholt (www.meier-solar-solutions.com) zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. Meier Solar Solutions war im Sommer 2008 durch den Finanzinvestor Granville Baird, Hamburg, mehrheitlich von der Bocholter Meier-Gruppe übernommen worden. Finanzierende Banken waren die Deutsche Bank sowie die Landesbank Baden-Württemberg zu gleichen Teilen. Im Verlauf des Jahres 2009 kam es zu einem Rechtsstreit zwischen den beteiligten Parteien, infolge dessen die Liquidität des operativ trotz der Krise profitablen Unternehmens aufgezehrt wurde und die die Stellung eines Insolvenzantrages notwendig wurde.

„Es ist für die Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten eines Marktführers in einer Zukunftsbranche, der nach wie vor trotz der Krise operativ schwarze Zahlen schreibt, nur schwer zu akzeptieren, dass das Unternehmen aufgrund von Problemen, die aus der Übernahme resultieren, in eine Schieflage gerät“, kommentiert der Geschäftsführer der Meier Solar Solutions, Florian von Gropper. Ziel des vorläufigen Insolvenzverwalters ist es, das eigentlich gesunde Unternehmen der Schuldnerin weiterzuführen und an einen neuen Eigentümer zu vermitteln. Ein Großteil der rund 100 Arbeitsplätze in Bocholt/NRW und in Roßla/Sachsen-Anhalt könnte so erhalten bleiben. „Eine Insolvenz bringt aber auch Vorteile mit sich“, erläutert von Gropper. „Altlasten werden endgültig abgeschüttelt und das Unternehmen kann sich wieder mit vollen Kräften seinen Produkten und Kunden widmen.“ Service und Ersatzteilversorgung können so auch für die Zukunft gesichert werden.“