Auf der Interpack trifft sich in diesem Jahr wieder die internationale Verpackunsbranche.

Auf der Interpack trifft sich in diesem Jahr wieder die internationale Verpackunsbranche.Rene Tillmann/Messe Düsseldorf

Den Löwenanteil der Hallenfläche belegen mit zehn Hallen die Unternehmen, die Prozesse und Maschinen für das Verpacken anbieten, gefolgt von den Packstoffen, Packmitteln und der Packmittelherstellung in mehr als vier Hallen. Ein Wachstum gegenüber 2008 konnten die Prozesse und Maschinen für Süß- und Backwaren verbuchen: Die entsprechenden Unternehmen füllen die Hallen 1 bis 4 komplett. Einzelne Aussteller aus allen Angebotsbereichen präsentieren sich im Freigelände der Messe.

Dem Kosumenten auf der Spur

Mit drei Sonderschauen legt die Messe einen speziellen Fokus auf die Themen Metallverpackungen, Konsumentenverhalten und Nahrungsmittelverschwendung. Die erste Sonderschau ist die Innovationparc Packaging 2011 in der Halle 7a. Sie steht unter dem Thema ‚Quality of Life‘. Die Schau präsentiert ein Konzept, das mit dem Konsumentenverhalten korrespondiert und somit besonders interessant für die Verpackungsbranche, Markenartikler und den Handel ist. Das Thema ‚Quality of Life‘ wird durch die fünf Bereiche Sinn, Gesundheit, Identität, Einfachheit und Ästhetik beschrieben. In der Sonderschau stehen diese Bereiche jeweils für das Motto eines Shopkonzepts. Zusammen bilden alle Shops mit einer zentralen Vortragsfläche den ovalen Stand der Schau. Die Sonderschau wurde in Zusammenarbeit mit den Partnern EHI (European Retail Institute), der Pan-European Brand Design Association und dem Zukunftsinstitut entwickelt.

Messe im Detail

Interpack 2011

Veranstaltungsort:
Düsseldorf Messegelände

Adresse fürs Navi:
Am Staad
40474 Düsseldorf

Termin:
12. bis 18. Mai 2011

Öffnungszeiten:
Täglich von 10 bis 18 Uhr

Eintrittskarten:
Tageskarte 55 Euro
Drei-Tageskarte 120 Euro
Schüler, Studenten, Auszubildende 12 Euro

Ein Markenzeichen der Sonderschau: Die einzelnen Shopkonzepte entstanden durch die Kooperation von Unternehmen verschiedener Stufen der Wertschöpfungskette und stehen in direktem Bezug zu ihrem jeweiligen Überbegriff. So wird beispielsweise im Shop ‚Gesundheit‘ ein auf die Zielgruppe der Lohas (Lifestyles of Health and Sustainability) zugeschnittener ‚Dr. Happy-Store‘ mit entsprechenden Verpackungslösungen realisiert. Der Shop ‚Identität‘ zeigt das Konzept ‚identify me‘, welches unter anderem Lösungen aus den Bereichen Augmented Reality, Enhanced Packaging, Performance Packaging sowie RFID umfasst. Weitere Shops sind der 24/7-Convenience-Shop (Einfachheit), ein Shopkonzept unter dem Motto Green Sense (Sinn) sowie der Designstore Birds of Paradise (Ästhetik).

Alles Metall

Die Sonderschau Nummer 2 heißt Metal Packaging Plaza und ist in der Halle 11 zu finden. Kernthemen sind Nachhaltigkeit, Sicherheit, Convenience sowie Innovationen im Bereich Metallverpackungen. Insgesamt präsentieren sich rund 40 Unternehmen. Im Zentrum der Metal Packaging Plaza findet sich eine Informationsplattform mit Forum, Bar-Lounge und Meetingpoints. Die Sonderschau wird von dem deutschen Verband Metallverpackungen (VMV) und der europäischen Interessenvertretung der Hersteller von Metallverpackungen Empac unterstützt.

Keine Nahrungsmittel verschwenden

Die dritte und letzte Sonderschau ist der Save-Food-Pavillon zwischen Halle 10 und 16. Er beschäftigt sich damit, wie die einzelnen Elemente der Wertschöpfungskette rund um Verpackung sowie Transport und Logistik einen positiven Beitrag im Kampf gegen das Problem der weltweiten Nahrungsmittelverschwendung leisten können. Der Pavillon präsentiert die Ergebnisse der durch die Welternährungsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) im Vorfeld durchgeführten Studien zum Thema weltweite Lebensmittelverluste sowie Best-Practice-Beispiele. Diese Fläche wird durch die Beiträge von Unternehmen und Verbänden flankiert, darunter Bosch Packaging Technology, Multivac, Metro Cash & Carry sowie der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) und die European Federation of Corrugated Board Manufacturers (FEFCO).