Ausgangsspannungen z. B. von NiCr-Ni-Thermoelementen und Sensoren, die im Bereich von ±5 mV liegen, lassen sich mit der Messkarte PCI-AD-TEMP direkt in Digitalwerte wandeln. Die PCI-Karte ist mit einem 16-Bit-A/D- Wandler mit einem Messbereich von 5 V und einem programmierbaren Vorverstärker mit 1, 10, 100 oder 1000-fach-Verstärkung ausgestattet. Somit lassen sich neben Kleinstspannungen Eingangsspannungen von 50 mV, 500 mV oder 5 V messen.


Damit Störsignale, Eingangsrauschen und 50 Hz-Brummeinstreuungen am Messeingang das Nutzsignal nicht unnötig beeinflussen, wird das Signal jedes analogen Messkanals über ein 20-ms-R-C-Tiefpassfilter geführt, bevor es an den Multiplexer geschaltet wird. Die gesockelten Reihenwiderstände sind als Array ausgeführt, so dass die Integrationszeit der R-C-Kombination nachträglich angepasst und die Messgenauigkeit in gestörter Umgebung verbessert werden kann. Alle Eingänge sind in Differenzialtechnik ausgeführt und mit 1 M-SIL nach Analog-GND vorterminiert.