Punktet mit E-Keying, so dass zum Beispiel kein Modul in das System gesteckt wird, das nicht zur Backplane passt oder zuviel Strom ziehen würde: der modulare Micro-TCA-Carrier-Hub.

Punktet mit E-Keying, so dass zum Beispiel kein Modul in das System gesteckt wird, das nicht zur Backplane passt oder zuviel Strom ziehen würde: der modulare Micro-TCA-Carrier-Hub.

„Die Anforderungen an künftige industrielle Anwendungen für Micro-TCA-Systeme sind hoch: kürzere Entwicklungszeiten, bessere Skalierbarkeit, höhere Rechenleistung, Reduzierung der Systemkosten über die gesamte Lebensdauer einer Anlage und Verwendbarkeit der Systemkomponenten für verschiedenste Aufgaben“, erklärt Vollrath Dirksen, Strategic Business Development Manager von N.A.T in Sankt Augustin, die die notwendigen Applikationen liefert. Unterstützung bietet dabei Harting – das Espelkamper Unternehmen stellt die Steckverbinder AMC- und MCH-Plug zur Verfügung. Vorteile der Steckverbinder: Hohe mechanische Präzision und Kontaktsicherheit.
Der Micro-TCA-Standard basiert auf den seriellen Hochgeschwindigkeitsbussen, bietet genug Stromreserve für Systeme mit höherer Prozessorleistung und vereinfacht auch Fernservice und -wartung. Vorteile: Variabilität bei Konfigurationen und einfache Skalierbarkeit. Das zentrale Nervensystem stellt der Micro-TCA Carrier Hub (MCH) dar, wie der modulare MCH von N.A.T. Dieser lässt sich als einfacher Management-Controller im System einsetzen. Bei Bedarf hält er aber auch die Verbindung zur Außenwelt über Ethernet oder serieller Schnittstelle. Vorteil des MCH: E-Keying, was bedeutet, dass kein Modul in das System gesteckt wird, das nicht zur Backplane passt, zuviel Strom ziehen würde oder nicht in dieser Konfiguration erlaubt ist. Darüber hinaus kann der Hub lokale Alarme oder auch externe Meldungen absetzen und vorgegebene Sicherheitsmaßnahmen durchführen. Weil sich Management-, Control- und Datenpfade radial vom MCH zu allen Slots führen lassen, kann ein MCH im Vollausbau bis zu vier Stecker haben. „Durch unsere Stecker ist ein einfaches und präzises Stapeln der MCH-Module möglich“, so Uwe Markus, Sales & Account Manager ECS & EP von Harting in Espelkamp und erläutert ausführlicher: „Durch Zentrierungspins im Backplane-Stecker wird eine optimale Ausnutzung der Kontaktflächen erreicht. Durch die voreilenden Pins lässt sich auch ein MCH mit vier Steckern leicht in eine Backplane schieben. Besonders in Systemen, in denen Hot-Swap-Funktionalität gefordert ist, sichert die gleich bleibende Präzision des Steckers die Funktionalität.“ Weiterhin bietet das St. Augustiner Unternehmen diverse IO-AMC-Karten an. „Zum einfachen Messen der Signale eines AMC-Moduls steht die AMC-Extender-Karte NAMC-EXT-PS bereit – eine passive Extender-Karte, die einen Harting Plug zur Backplane und einen AMC-Stecker für das zu testende AMC-Modul enthält“, gibt Vollrath Dirksen einen Einblick in das Portfolio. (eck)