Ausgestattet mit 2,4 bzw. 8 KB MaskenROM und jeweils 256 Bytes RAM bietet er sich besonders für Applikationen mit vergleichsweise einfachen Kontrollaufgaben an. Wie in der 78K-Familie üblich, wird auch hier ein Derivat mit Flashmemory angeboten. Die Speichergröße beträgt in diesem Fall 16 KB. Für Ein- und Ausgabezwecke bietet der neue µPD78F9076 insgesamt 24 frei programmierbare Leitungen. Ein 16-Bit-Timer mit Capture-Funktionalität ist ebenso vorhanden wie ein PWM-fähiger 8-Bit-Timer/Counter.


Als programmierbarer Frequenzteiler eingesetzt, vermag auch der 16-Bit-Timer ein Rechtecksignal beliebiger Frequenz auszugeben. Es ist hiermit z.B. möglich, einen Piezosummer zur akustischen Signalisierung direkt anzusteuern. Selbstverständlich bieten beide Timer die Möglichkeit, mittels eines Compare-Registers Interrupts in vorbestimmten Intervallen auszulösen. In sicherheitsrelevanten Bereichen kann der interne Watchdog-Timer genutzt werden, um die korrekte Funktion des Controllers zu überwachen. Die auf dem µPD78F9076 integrierte serielle Schnittstelle kann nach Wahl sowohl im UART-, als auch im 3-Draht-Mode betrieben werden.


Bei einer maximalen Taktfrequenz von 5 MHz lassen sich dabei Obertragungsraten von bis zu 1,25 Mbps erzielen. Wie bei fast allen MCUs der 78KOS-Family reicht der zulässige Betriebsspannungsbereich des µPD78F9076 von 1,8 bis 5,5 V. Die Außentemperatur der MaskenROM-Variante darf zwischen -40 und +125°C liegen. Auf Grund der zuvor beschriebenen Eigenschaften eignet sich der µPD78F9076 offensichtlich ideal für viele Steuerungsaufgaben in weißer Ware, Bedienpanels und in diversen kleineren Haushaltsapplikationen.