Der Software-Entwickler gab einen Umsatz von 7,74 Milliarden US-Dollar für das am 31. Dezember 2001 endende zweite Quartal seines Geschäftsjahres bekannt. Damit erzielte das Unternehmen im Vergleich zum Vorjahresquartal mit 6,55 Milliarden US-Dollar eine Umsatzsteigerung von 18 Prozent. Das Betriebsergebnis belief sich auf 2,84 Milliarden US-Dollar und enthält eine Rückstellung für voraussichtliche Kosten in Höhe von 660 Millionen US-Dollar für eine Sammelklage privater Kläger gegen das Unternehmen. Unter Berücksichtigung dieser Belastung betrug der Reingewinn 2,28 Milliarden US-Dollar. Im Berichtsquartal belief sich der Gewinn je Aktie auf 0,41 US-Dollar und beinhaltet die voraussichtliche Belastung von 0,08 US-Dollar.


Seit Einführung von Windows XP am 25. Oktober 2001 haben Computerhersteller und Händler das auf neuen Personal Computern installierte Betriebssystem bereits über 17 Millionen Mal verkauft. Darüber hinaus verkaufte Der Software-Entwickler in Nordamerika 1,5 Millionen Xbox Videospielsysteme. Außerdem haben sich Videospiele des Unternehmens wie Halo und Project Gotham Racing sowie Produkte von Fremdherstellern wie Dead or Alive 3 (Tecmo, Inc.) und Max Payne (Take-Two Interactive) als populär bewiesen.


Geschäftsprognose


Für das am 31. März 2002 endende Quartal prognostiziert die Unternehmensführung einen Umsatz zwischen 7,3 Milliarden US-Dollar und 7,4 Milliarden US-Dollar. Das Betriebsergebnis soll zwischen 2,8 Milliarden US-Dollar und 2,9 Milliarden US-Dollar liegen. Der erwartete Gewinn pro Aktie liegt zwischen 0,50 US-Dollar und 0,51 US-Dollar. Für das am 30. Juni 2002 endende Geschäftsjahr rechnet die Unternehmensführung mit einem Umsatz zwischen 28,8 Milliarden US-Dollar und 29,1 Milliarden US-Dollar, einem Betriebsergebnis zwischen 11,5 Milliarden US-Dollar und 11,8 Milliarden US-Dollar sowie einem Gewinn pro Aktie zwischen 1,57 US-Dollar und 1,60 US-Dollar.