Im Jahr 1998 hat Microsoft in Zusammenarbeit mit lokalen Arbeitsämtern und mehreren Schulungspartnern ein europaweites Umschulungs- und Qualifizierungsprogramm für den IT-Bereich ins Leben gerufen: das European Scholar Program (ESP). Fünf Jahrgänge nach dem Start hat Microsoft durch seine Unterstützung des ESP mehr als 14.000 Arbeitslosen eine Weiterbildung ermöglicht. Allein in Deutschland erhielten 5.000 Arbeitslose durch das Programm eine Qualifikation. Besonders erfreulich: Über 90 Prozent der europäischen ESP-Teilnehmer haben einen qualifizierten Job in der IT-Branche gefunden. In Deutschland liegt die Vermittlungsrate ebenfalls bei rund 90 Prozent.


Das ESP ist ein Beispiel dafür, wie öffentlicher und privater Sektor gemeinsam ein Weg finden können, die Arbeitslosigkeit bei gleichzeitigem Fachkräftemangel effektiv zu bekämpfen. Das Programm wird derzeit in den zwölf europäischen Ländern durchgeführt. In Zusammenarbeit mit lokalen Behörden und Schulungszentren ermöglicht das Softwareunternehmen dabei Langzeitarbeitslosen und Arbeitslosen eine professionelle Schulung im IT-Bereich. In Deutschland arbeitet Microsoft mit 52 Trainingszentren und Arbeitsämtern zusammen.


Der Riese aus Redmond sponsert den autorisierten Zentren 50 Prozent der für die Durchführung von ESP benötigten Unterlagen. Außerdem bietet das Softwareunternehmen Informationsveranstaltungen für die Arbeitsamtsberater an, um eine bessere individuelle Beratung der Arbeitsuchenden auf dem IT-Sektor zu fördern. Darüber hinaus veranstaltet Microsoft „Ehemaligen-Treffen“ in den Ausbildungszentren sowie Weiterbildungsmaßnahmen für das Lehrpersonal, damit dieses auch weiterhin Fortbildungsmaßnahmen durchführen kann. Gefördert wird diese Umschulungsmaßnahme von den regionalen Arbeitsämtern und mit Geldern, die Microsoft aus der erfolgreichen Bekämpfung von Softwarepiraterie zugesprochen wurden.