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„Entwickler von intelligenten Sensorprodukten, Geräten für die Fertigungsautomatisierung und Messtechniksystemen sollten sich diese Einchiplösungen nicht entgehen lassen“, meint Peter Kolberg, Technical Director European Sales bei Analog Devices in München bei der Präsentation der Precision Analog Mikrocontroller ADuC706x.
Um der Rauschempfindlichkeit hochgenauer Sensoranwendungen Rechnung zu tragen und außerdem die geforderte Auf-lösung bereitzustellen, enthalten die Bausteine zwei 24 bit Sigma/Delta-Analog-Digital-Umsetzer und warten mit Rausch- werten von 60 Nanovolt auf. Das sind laut Kolberg 20 Prozent weniger als bei den Mitbewerbern und auch die Verarbeitungsleistung soll bei gleicher Taktfrequenz fünfmal höher sein. Dazu kommen zahlreiche analoge Peripheriefunktionen und der 32 bit ARM7-Mikrocontrollerkern. „Die ideale Lösung also für alle Datenerfassungs-, Verarbeitungs- und Kommunikationsfunktionen direkt an der Signalquelle“, freut sich Kolberg.
An Speicher sind 32 Kilobyte Flash und 4 Kilobyte SRAM integriert, dazu kommen ein programmierbarer Verstärker, Multiplexer und Pufferverstärker. Für die Datenübertragungen sind SPI, I2C-Schnittstelle und UART vorhanden. Der Stromverbrauch beträgt nur 2,8 Milliampere.
Die Familie besteht aus ADuC7060, ADuC7061 und ADuC7062. Die meisten analogen Eingangskanäle und digitalen Ein-/Ausgänge besitzt ADuC7060 im QFN-48, die beiden anderen Derivate sitzen im QFN-32. Die derzeit bemusterten Bausteine sind ab November dieses Jahres aus der Serienproduktion zu 1000-er-Kalkulationspreisen von 4,9; 3,95 beziehungsweise 3,4 Dollar zu haben. (mou)