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Infineon

Automobilhersteller sorgen mit AUDO MAX SHE für die Integrität ihrer Steuergeräte und sichern sich damit besser als heute gegen Haftungsansprüche ab. „SHE“ steht für „Secure Hardware Extension“ und damit für eine sichere Hardware-Erweiterung. Heute sind drei Produkte der Familie AUDO MAX mit SHE ausgestattet. Mit AUDO MAX SHE erfüllt Infineon einen Wunsch des Arbeitskreises „Security“ der Hersteller Initiative Software „HIS“, dem Audi, BMW, Daimler, Porsche und Volkswagen angehören. Bisher ließen sich Sicherheitsmaßnahmen allein auf Software-Ebene oder in Kombination mit zusätzlicher externer Hardware realisieren; sie waren damit relativ leicht zu umgehen. Infineon bietet mehr als diesen Software-Basisschutz, denn AUDO MAX SHE integriert monolithisch einen sicheren Schlüsselspeicher, der sich ohne Zugangsberechtigung nicht auslesen lässt. Gegenüber einer Lösung mit externen Sicherheitschips hat die integrierte Lösung den Vorteil, dass die Kommunikation nicht über externe Bussysteme läuft, die ausgelesen werden können. Zudem bietet SHE ein kryptografisches Modul, welches Zugangscodes mit bis zu 128 Bit verschlüsselt. Ergänzt wird SHE durch eine Reihe von Hardwarefunktionen, die beispielsweise das unrechtmäßige Auslesen und Verändern des Applikationscode verhindern oder Steuergeräte im Systemverbund identifizieren.

Mit AUDO MAX SHE bringt Infineon die Sicherheit von der Softwareebene in die Hardware. So kann beispielsweise die Diagnose-Software nicht den Schlüsselspeicher auslesen. Damit sind die geheimen Schlüssel besonders gut vor Softwareattacken geschützt. Außerdem schiebt AUDO MAX SHE schon während des Bootvorgangs eventuellen Manipulationen einen sehr wirksamen Riegel vor: Mit Secure-Boot stellt AUDO MAX SHE sicher, dass während des Boot-Vorgangs nur die Originalsoftware geladen wird. Infineons künftige 65nm-eFlash-Mikrocontroller werden mit einem Hardware Security Module (HSM) die SHE-Funktionalität anbieten und erheblich erweitern.