Bietet nicht nur Schutz, sondern punktet auch mit einem einfachen Handling und wirtschaftlichem Einsatz: die MIC-Wandschaltschrank-familie.

Bietet nicht nur Schutz, sondern punktet auch mit einem einfachen Handling und wirtschaftlichem Einsatz: die MIC-Wandschaltschrank-familie.

Schutz soll er bieten – vor allem in rauen industriellen Umgebungen: Der Schaltschrank. Über den reinen Schutz hinaus wünscht sich der Anwender natürlich einen wirtschaftlichen Einsatz und ein einfaches Handling. Wie es geht, zeigt Schaltschrankexperte Lohmeier. Empfindliche Elektronik muss optimal geschützt werden. Wodurch zeichnet sich ein entsprechender Schutz – nämlich ein Gehäuse oder Schaltschrank – aus? An erster Stelle steht der zuverlässige Schutz der elektronischen Einbauten gegen raue industrielle Umgebungen. „Damit ist es jedoch nicht getan“, unterstreicht Markus Nerge von Lohmeier in Vlotho und erklärt: „Erst eine optimale Abstimmung auf die Anforderungen spezifischer Anwendungen erlaubt einen reibungslosen, wirtschaftlich sinnvollen Einsatz. Diesen gesamtheitlichen Ansatz wendet Schaltschrankspezialist Lohmeier seit Jahren erfolgreich an.“ Jüngstes Highlight aus dem Produktspektrum, das Schaltschränke, Pultsysteme, Klemmenkästen, Busgehäuse und umfangreiches Systemzubehör umfasst: die MIC-Familie. Dabei handelt es sich um vielseitig einsetzbare Wandschaltschränke, die Anwendern besonders flexible Installationsmöglichkeiten eröffnen sollen.

In klassischen Wandschaltschränken ist wenig Platz: Dach, Boden und Seitenwände begrenzen den Raum, in dem Installateure arbeiten können. Kabelübergänge von Schrank zu Schrank sind möglich, sind jedoch oft aufwändig, weil Kabelflansche und Kabelverschraubungen notwendig sind, um die Kabeleinführungsöffnungen unter Beibehaltung der gewünschten Gehäuseschutzart wieder zu verschließen. So ist der Montage- und Verdrahtungsaufwand für umfangreiche Maschinen und Anlagen in der Regel hoch. „Standardgrößen für Wandschaltschränke fallen zudem oft zu groß oder zu klein aus – man verschenkt also entweder Platz oder muss auf sehr engem Raum verdrahten, was wiederum zu Wärme- oder EMV-Problemen führen kann“, benennt Markus Nerge ein weiteres Problem. Die Installation muss also einfacher und kostengünstiger werden. Um den Installationsaufwand klein zu halten, hat der Hersteller die seitlich anreihbare MIC-Wandschaltschrankserie entwickelt. Unterschiedlich große MIC-Modelle lassen sich nach dem Baukastenprinzip flexibel miteinander kombinieren, um die gewünschte Gesamtgröße zu erreichen. Dank seitlich offener Gehäuse können Monteure beim Verkabeln auch seitlich in den Schrank fassen, so dass sich das Handling im Gehäuseinneren leichter gestaltet. Die jeweils außenliegenden, noch offenen Gehäuseseiten lassen sich abschließend mit anschraubbaren Verkleidungsteilen verschließen. Die Anreihung erfolgt durch DIN-Schrauben, die bereits im Lieferumfang jedes Schranks enthalten sind. Die Wandschaltschränke sind standardmäßig mit 600 Millimeter Höhe, 400 Millimeter Tiefe und einer variierenden Breite in vier Größen zwischen 600 und 1200 Millimeter lieferbar. Auf Anfrage sind individuelle Maße und Edelstahl-Ausführungen möglich. MIC-Schaltschränke lassen sich auch als maschinenintegrierte Modelle einsetzen. (eck)