Überträgt eine hohe Leistung sicher und realisiert eine servicefreundliche und kostengünstige Montage: der PC 35.

Überträgt eine hohe Leistung sicher und realisiert eine servicefreundliche und kostengünstige Montage: der PC 35.

„Viele Bereiche der Leistungselektronik unterliegen seit Jahren einem starken technologischen Wandel. Ob Frequenzumrichter, Stromversorgungen oder Ladegeräte – aktuelle Neuentwicklungen im Bereich der Leistungselektronik bieten eine hohe Leistungsdichte bei immer kleineren Geräteabmessungen“, erläutert Ralf Bungenstock, Produktmanager Combicon Power, bei Phoenix Contact in Blomberg. Er fährt fort: „Daher werden hohe Ströme häufig direkt über die Leiterplatte geführt. Der entsprechende Leiterplatten-Anschluss muss diese Leistung sicher übertragen und darüber hinaus eine servicefreundliche und kostengünstige Montage ermöglichen. Mit dem steckbaren Hochleistungsanschluss PC 35 eröffnen sich diesbezüglich neue Wege für das Leiterplattenlayout und das gesamte Gerätedesign.“ Die Produktfamilie verfügt über eine Stromübertragbarkeit von bis zu 125 Ampere. Die zwei- bis sechspoligen Steckverbinder sind standardmäßig mit einem Schraubflansch ausgestattet, der sie sicher und zuverlässig mit der Grundleiste verbindet. Durch einen weiteren Gewindeflansch auf der Grundleiste lässt sich diese gleichzeitig als Wanddurchführung einsetzen. Die Grundleiste ermöglicht damit ohne zusätzlichen Mehraufwand einen festen Halt in dem Gerät.
Der Leiteranschluss für Querschnitte bis 35 Quadratmillimeter oder AWG 20-2 erfolgt beim PC 35 per Zughülsenprinzip im Schraubverfahren. Durch den integrierten Untersteckschutz lassen sich auch kleine Leiterquerschnitte sicher kontaktiert. Bei einem Raster von 15 Millimeter haben die Steckverbinder die 600-Volt-UL-Zulassung nach der UL1059 sowie über die 1000-Volt-Zulassung nach IEC.Das Kontaktsystem des Steckverbinders hat eine versilberte Oberfläche. „Silberschichten besitzen aufgrund ihrer hohen Leitfähigkeit gerade bei höheren Strömen eine hohe Eignung als Kontaktoberfläche, und sie zeichnen sich zusätzlich durch niedrige Kontaktkräfte und hohe Steck- und Ziehzyklen aus“, kommentiert Ralf Bungenstock. Durch die niedrigen Steck- und Ziehkräfte ist der Geräteanschluss mit hohem Komfort auch in der hohen Leistungsklasse möglich. Darüber hinaus verfügt der PC 35 eine integrierte Stahlüberfeder, genauso wie alle anderen Leiterplatten-Steckverbinder aus dem Programm Combicon Power – betont der
Hersteller. Diese sorgt vor allem bei Leistungs- und Temperaturschwankungen für zusätzliche Sicherheit. Der Druck der Stahlüberfeder auf den Kontakt vermeidet Kontaktkorrosion und schafft einen langzeitstabilen Übergangswiderstand. Das Unternehmen bietet die vierpolige Variante auch mit einer professionellen Schirmanbindung an. So lassen sich elektrische Störeinflüsse vermeiden und EMV-Anforderungen erfüllen. (eck)