Mit dem sogenannten Chassis Monitoring Module (CMM), einer flexiblen Überwachungseinheit für VMEbus-Systeme, können Anwender alle wichtigen Systemparameter, wie Spannung, Temperatur und Lüfterfunktion, detailliert im Blick behalten. Dank freier Programmierbarkeit der Einheit lassen sich unterschiedliche Meldungen und daraus resultierende Aktionen definieren.


Herzstück des CMM ist ein Microcontroller, den der Anwender komfortabel über eine serielle Schnittstelle mit seinem PC programmieren kann. Ein- und Ausgänge des Moduls lassen sich folglich nach Wunsch verknüpfen und die Parameter frei definieren. Mit den Spannungseingängen kann das CMM die VMEbus-Spannungen 5 V, 3,3 V, ± 12 V, aber auch systemfremde Spannungen überwachen.


Mehrere Temperatureingänge erlauben es, Lüftereinheiten im System in Abhängigkeit von der Temperatur zu regeln. Dies geschieht drehzahlgesteuert über Pulsweitenmodulation. Die Drehzahlüberwachung der Lüfter weist den Anwender frühzeitig auf anstehende Probleme hin. Die Bedingungen, unter denen ein Alarm ausgelöst werden soll, können je nach Bedarf an die Anwendung angepasst werden. So ist es möglich, Alarme in verschiedenen Stufen zu definieren, z.B. die Temperatur dreistufig als „Ampel“.