Die Mess- und Steuerplatine von Red Pitaya ist mit einen ARM Cortex A9 mit Dual-Core und FPGA ausgestattet.

Die Mess- und Steuerplatine von Red Pitaya ist mit einen ARM Cortex A9 mit Dual-Core und FPGA ausgestattet. Red Pitaya

Die jetzt bei Mouser Electronics erhältliche Red-Pitaya-Produktlinie soll den Nutzern dabei helfen, das Programmieren zu erlernen und kreative Entwürfe vom einfachen DIY-Projekt (wie automatische Beleuchtungs- und Alarmsysteme) bis hin zum professionellen Prüfgerät zu entwickeln. Das Red-Pitaya-Board (erhältlich als eigenständiges Board oder als Bestandteil des Starter- und Diagnostic-Kits) bietet für den professionellen Einsatz geeignete Messtools in einer rekonfigurierbaren Open-Source-Softwareplattform, mit der sich Laborgeräte im Gegenwert von mehreren Tausend Euro effektiv ersetzen lassen. Das Board läuft auf einem FPGA-SoC (System-on-Chip) mit ARM Cortex-A9-Dual-Core-Prozessor und verfügt über 512 MB RAM und einen Steckplatz für SD-Karten. Das Board bietet zwei analoge HF-Eingänge mit einer Abtastrate von 125 MS/s und einen 14-Bit-A/D-Wandler (ADU), zwei analoge HF-Ausgänge mit 14-Bit-D/A-Wandler (DAU), Ethernet, USB, und zwei Sätze 26-poliger Erweiterungssteckverbinder.

Das softwarebasiertes Open-Source-Mess- und Steuerungstool beinhaltet fünf messtechnische Grundanwendungen (wozu Oszilloskop und Spektralanalysator gehören), die gratis über den Application Marketplace von Red Pitaya bezogen werden können. Durch die Anschluss- und Anbindungsmöglichkeiten des Boards können Nutzer vom Smartphone, Tablet oder PC aus auf die Red-Pitaya-Funktionen zugreifen. Mouser bietet jetzt auch das Red-Pitaya-Erweiterungsmodul an, das die Kompatibilität zu den Funktionssteckkarten Arduino Shields und den Seeed-Grove-Steckverbindern für zusätzliche Messfähigkeiten herstellt.