Bild PLS

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PLS Programmierbare Logik & Systeme bietet ihre Universal Debug Engine (UDE) 2.7 ab sofort auch für die 32-bit-Power-Architecture-MCUs der MPC5668x-Serie von Freescale an. Die speziell für den Einsatz als zentraler Body-Elektronik-Controller und für Automotive-Gateway-Anwendungen konzipierten, mit bis zu 116 MHz getakteten Microcontroller sind mit einem e200z650-Core als Master, einem e200z0-Core als Slave-I/O-Prozessor , 2 MByte Flash-Speicher und bis zu 592 KByte SRAM ausgestattet.

Voll zum Tragen kommt der modulare Aufbau der UDE 2.7 vor allem beim Multicore-Debugging innerhalb einer Bedienoberfläche. So können die Entwickler beispielsweise die durch On-Chip-Hardware unterstützten vier Code-Breakpoints und zwei Watchpoints je Core direkt im Programm- beziehungsweise Watch-Window des entsprechenden Cores nutzen, während UDE 2.7 auch alle weiteren On-Chip-Trigger-Möglichkeiten uneingeschränkt unterstützt. Der Debugger übernimmt dabei selbstständig die Verwaltung der On-Chip-Debugging-Ressourcen.

Der JTAG-Extender der Universal Access Device-Famile (UAD2+/UAD3+) von PLS erlaubt dabei eine Distanz von mehreren Metern zwischen Target und Host-PC bei Transferraten von bis zu 1 MByte/s. Die auf allen Bausteinen der MPC5668-Familie vorhandene Nexus-Einheit ermöglicht dem Debugger zudem Speicherzugriffe während der Programm-Laufzeit. Nutzen lässt sich dieses Feature unter anderem zur Echtzeit-Visualisierung von Variablen beziehungsweise deren Verknüpfungen zu physikalischen Größen.

Darüber hinaus realisierte PLS damit eine virtuelle Ein-/Ausgabe-Schnittstelle über den JTAG-Debug-Kanal. Programm- und Daten-Trace über die Nexus-Schnittstelle ermöglicht das UAD2+ mit Trace-Option oder das UAD3+, wobei in beiden Fällen der 12 bit breite Trace-Datenport der MPC5668-Serie voll unterstützt wird. Für die Aufzeichnung stehen beim UAD3+ bis zu 4 GByte Speicher zur Verfügung. Als Compiler können sowohl Freescales CodeWarrior für die MPC56xx-Bausteine als auch die Power-Architecture-Compiler von Greenhills und WindRiver sowie die GNU-Implementierung von HighTec EDV-Systeme zusammen mit der UDE 2.7 zum Einsatz kommen.