Die 3D-Touchscreens GE-Star mit einer Bildschirmdiagonale von bis zu 39,62 cm (15,6 Zoll).

Die 3D-Touchscreens GE-Star mit einer Bildschirmdiagonale von bis zu 39,62 cm (15,6 Zoll). MSC Technologies

Dank der 3D-Technologie lassen sich die Touch-Systeme in einem von der Diagonale abhängigen Abstand von bis zu 35 cm zur Oberfläche berührungslos bedienen. Es ist eine zuverlässige Bedienung mit allen Arten von Handschuhen möglich. Feuchte oder vereiste Oberflächen, auch mit geringem Salzanteil, sind kein Hindernis. Gefertigt werden die Touches mit einem Roll-to-Roll-Prozess, sodass sehr schnell große Mengen lieferbar sind.

Zur kontinuierlichen Auswertung in Z-Richtung ist rings um die Oberfläche des linearen Touch lediglich ein schmaler Rand integriert, hinter dem einfache Sensorbars auf Leiterplattenbasis befestigt werden. Neben dem geringen Aufwand der Implementierung ist von Vorteil, dass es nicht erforderlich ist, Löcher in die Front zu bohren. Durch eine Simulation lässt sich der Einfluss eines Luftspaltes zwischen Sensor und Cover-Glas berechnen und die Sensorgeometrie somit noch vor dem Prototyping optimieren.

Die zur Auswertung eingesetzten SIS-Controller arbeiten je nach Typ mit Spannungswerten bis zu 30 V, was zu einem sehr guten Signal/Rauschverhältnis (S/N) führt. Ein intelligentes Signal-Filtering ist ebenfalls vorhanden. Der niedrige Widerstand pro Fläche der Nanosilbertechnologie von typisch
20 bis 50 Ω/m² sorgt für eine hohe EMV-Störsicherheit und eine kurze Antwortzeit. Die Bildung von Whisker ist trotz des verwendeten Silbers ausgeschlossen, da sämtliche Leiterbahnen komplett gekapselt und zueinander isoliert werden.

Alle Software-Werkzeuge zum Tunen, Debuggen und für einen Endtest des Touchscreens sind Entwicklungen von MSC Technologies und für Kunden frei zugänglich. Damit lässt sich auf jede interne Phase des Touch-Controllers zugreifen. Als Schnittstelle kommt in der Regel USB (Multitouch HID device) zum Einsatz. Zusätzlich stehen ein serieller Anschluss mit TTL-Pegel und für die besonders schlanke Einbindung ein I²C-Interface zur Verfügung.

Unterstützt werden alle gängigen Betriebssysteme. Eine speziell entwickelte Firmware erlaubt die Auswertung der Signalbreite in 256 Stufen ohne zusätzliche Hardware. Damit lässt sich die Sicherheit des Anzeigesystems wesentlich verbessern, ein Punkt der in zahlreichen Anwendungen, zum Beispiel bei der biometrischen Unterschriftserkennung, von entscheidender Bedeutung ist.