Eine neue Version des MSC Editors unterstützt die Integration elektronischer Steuergeräte in Automobil-Bordnetzen. Der MSC-Editor ist zentraler Teil der MSC-Toolkette, die ferner den SystemAnalyzer und den SequenceAnalyzer umfasst. Mit diesen drei Werkzeugen können Entwicklungsingenieure Message Sequence Charts spezifizieren und testen und damit exakt vorhersagen, wie unterschiedliche elektronische Bauteile eines Fahrzeugs miteinander kommunizieren.


Die wichtigste Neuerung ist der so genannte „Language Data Support“, der Entwicklungsingenieure bei der Arbeit mit formalen Ausdrücken unterstützt. Bisher mussten Aktionen oder Bedingungen in Message Sequence Charts in normaler Prosa beschrieben werden. Message Sequence Charts bezeichnen eine formalisierte grafische Spezifikationssprache.


Mit dem „Language Data Support“ kann die bisher freie Prosa nun vereinheitlicht werden. Anstelle der völligen Benutzerfreiheit führt der MSC Editor den Nutzer nun wie in einem Programmierwerkzeug und prüft Syntax und Semantik. Am Ende steht eine durchgängig formale Datensprache, die automatisiertes Testen möglich macht. Eine weitere wesentliche Neuerung im MSC Editor ist der „Catalog Browser“, mit dem die Inhalte der geladenen Funktions- und Nachrichtenkataloge in einem separaten Fenster angezeigt werden können. Funktionsblöcke und Nachrichten lassen sich direkt in ein Message Sequence Chart eingefügt werden.


 


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