Nanopartikel sind allgegenwärtig – und unsichtbar. Die Gefahr, die von ihnen ausgeht, besteht darin, dass sie durch das Einatmen in die Lungenbläschen, unsere Blutbahn und letztendlich den gesamten Körper gelangen. Arbeitgeber sind dazu verpflichtet, die damit einhergehenden gesundheitlichen Schäden bestmöglich einzudämmen.

An Löt-Arbeitsplätzen entstehen durch die Werkstoffe Aerosole. Um die Personenbelastung durch diese zu minimieren, werden Absaugungen genutzt, die bisher lediglich durch Strömungsröhrchen und Flügelradanemometern überprüft werden. Das testo DiSCmini hilft dabei, die Wirksamkeit dieser Methode nachzuweisen und zusätzlich die Anzahl sowie den durchschnittlichen Durchmesser von Nanopartikeln basierend auf der elektrischen Aufladung von Aerosolen effizient zu messen.

Im Whitepaper wird ein Versuch demonstriert, bei dem mehrere Messungen an einem Löt-Arbeitsplatz vorgenommen wurden. Zuerst die Grundbelastung ohne Lötvorgang, danach während des Lötbetriebes mit Absaugung und zum Schluss während des Lötbetriebes ohne Absaugung. Die Ergebnisse sprechen für sich, denn durch die hohe zeitliche Auflösung von einer Sekunde konnten bei jedem Durchgang präzise und aussagekräftige Ergebnisse erzielt werden.

Neben der Überprüfung der Absaugungen kann das testo DiSCmini auch präzise Auskünfte über die Nanopartikelbelastung an dem konkreten Ort geben, an dem der Mitarbeiter seiner Arbeit nachgeht. Ebenso können durch diese Funktion auch weitere, potentielle Nanopartikelquellen ausgemacht werden. Die Handlichkeit des Nanopartikelzählers gewährleistet den mobilen Betrieb.

Kostenloser Download des Whitepapers
„Überprüfung der Wirksamkeit der Lötrauch-Absaugung und Messung der Nanopartikelbelastung beim Kolbenlöten mit testo DiSCmini“