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Am 27. Mai 1959 wurde National Semiconductor von acht ehemaligen Ingenieuren von Sperry Rand, einem Ableger von Fairchild Semi, in Danbury, Connecticut, USA gegründet. Wie wurde nun aus dieser kleinen Halbleiterbude der uns bekannte Branchenriese im Silicon Valley? Zunächst einmal konzentrierte sich das Unternehmen auf die Produktion von Siliziumtransistoren. Im gleichen Jahr erfanden Robert Noyce und Jack Kilby den ersten IC, eine Entwicklung auf die das Unternehmen mit aufsprang. 1967 zog der Hersteller mit 500 Mitarbeitern unter Führung von CEO Charlie Sporck ins Herz der Halbleiterindustrie, Silicon Valley, nach Santa Clara. Es folgten nach diversen IC erfolgreiche Produkte, beispielsweise der erste 16-bit Mikroprozessor oder der erste SoC, so dass sich der Hersteller bereits Ende der 70er Jahre einen guten Namen im Analoggeschäft erarbeitet hatte. Diesen baute er mit Produkten, wie CMOS-Mikroprozessoren, den zur damaligen Zeit ersten 32-bit Mikroprozessor oder der Simple-Switcher-Serie, kontinuierlich aus. Heute ist National ein Unternehmen, das über 7 000 Mitarbeiter beschäftigt und im Finanzjahr 08 einen Umsatz von 1,89 Milliarden US-Dollar erwirtschaftete. Die Zahl der Produkte beläuft sich auf mittlerweile über 15 000, darunter die Power-Wise-Familie, die zur Entwicklung energieeffizienterer Systeme dient oder der Solar-Magic-Reihe, mit der sich Energieausbeute und Zuverlässigkeit von Photovoltaik-Arrays verbessern lassen.