Die Neigungssensoren ermitteln den Neigungswinkel nach dem konduktometrischen Messprinzip und stellen auch bei kleinen Winkeländerungen hohe Genauigkeiten sicher. In einem Keramikbehälter, der mit elektrisch leitender Flüssigkeit gefüllt ist, wird die elektrische Leitfähigkeit über zwei Platinelektroden gemessen. Diese sind planar auf einem Sensorsubstrat aufgebracht und mit der Bodenfläche des Behälters verbunden.


Durch Auswertung der gegenüberliegenden Elektrodenpaare lässt sich der Neigungswinkel im Differenzmessverfahren bestimmen. X-und Y-Achsen können unabhängig voneinander ausgewertet werden, wobei bis 45° Neigung positiver oder negativer Auslenkung erfasst werden kann. Ein 16 Bit Mikrocontroller sorgt für die schnelle Messung und Verarbeitung des Winkels. Verschiedene Geräteparameter wie Presetwert oder Software-Endschalter für Min-/Max-Werte erlauben die Anpassung an die jeweilige Anwendung. Der Sensor lässt sich leicht montieren und entspricht IP66.