Überzeugt mit hohem Wirkungsgrad für eine niedrigere Wärmeerzeugung: Das Netzteil CCM250.

Überzeugt mit hohem Wirkungsgrad für eine niedrigere Wärmeerzeugung: Das Netzteil CCM250.

XP Power bringt mit dem CCM250 ein Netzteil auf den Markt, das über einen Wirkungsgrad von bis zu 95 Prozent verfügt und damit die Schaltverluste in medizinischen, IT- und Industriesystemen erheblich reduziert. „Wettbewerbsgeräte verfügen in der Regel im Maximum über einen Wirkungsgrad von nur 90 Prozent“, erklärt Steve Elliott von XP Power im brittischen Berks. Er fügt hinzu: „Das bedeutet, dass zehn Prozent der eingesetzten Energie Verlustleistung wird, welche als Wärme entsorgt werden muss. Die Wirkungsgraderhöhung um fünf Prozent beim CCM250 hat zur Folge, dass die Verlustleistung halbiert und damit die Notwendigkeit für zusätzliche Kühlkörper, Lüfter oder forcierter Kühlung reduziert oder möglicherweise ganz eliminiert wird.“ Das heißt: Die Netzteile arbeiten mit Konvektionskühlung und liefern die volle Leistung im Betriebstemperaturbereich von minus zehn bis plus 50 Grad Celsius. Vorteil: Ohne Lüfter lassen sich Kosten, Geräuschentwicklung, Systemkomplexität und Größe entscheidend reduzieren und darüber hinaus die Zuverlässigkeit erhöhen. Wichtig: Bei medizinischen Geräten ist es von hoher Bedeutung, Geräusche zu vermeiden, weil diese die Patienten in erheblichem Maße stören. Sowohl bei der leitungsgebundenen als auch bei der abgestrahlten EMV wird die Kurve B der EN55011 erfüllt, was einen wichtigen Gesichtspunkt bei der Zertifizierung von medizinischem Equipment darstellt.

Das 152,4 mal 101,6 mal 39,1 Millimeter große CCM250 liefert im Eingangsspannungsbereich von 90 bis 275 Volt AC eine Leistung von 250 und ab 80 Volt AC eine Leistung von 200 Watt. An dieser Stelle weist Steve Elliott auf einen weiteren Vorteil hin: „Das CCM250 bietet die Möglichkeit, 300 Watt für bis zu 500 Millisekunden zu liefern. Somit lässt es sich auch für Applikationen einsetzen, in denen kurze Spitzenlasten benötigt werden, etwa für den Motoranlauf.“ Die Geräte verfügen über diverse Kontrollfunktionen und Ausgänge für externe Steuer- und Überwachungsschaltungen. Diese umfassen Fünf-Volt-Stand-By-Spannung, Remote On/Off oder Power-Fail-Signal.

Stellt sich nur die Frage, wie der Hersteller den Wirkungsgrad und die Leistungsdichte erhöhen konnte. „Bei der Entwicklung der CCM250 kamen konventionelle und neuartige Techniken zum Einsatz, um eine deutliche Verbesserung des Wirkungsgrades und der Leistungsdichte zu erzielen“, erklärt Steve Elliott und fährt fort: „Die Platzeinsparung lässt sich durch den Einsatz eines dreistufigen Wandlers erzielen, da damit ein großer Übertrager durch zwei relativ kleine ersetzt werden kann. Mit der beim Hauptwandler verwendeten Zero-Switching-Technologie und dem nahezu verlustleistungsfreien Schalten wird ein hoher Wirkungsgrad über einen großen Lastbereich und zusätzlich eine hervorragende EMV erzielt.“ Ein quarzgesteuerter Oszillator und digitale Ansteuersignale realisieren die präzise Ansteuerung der Schalttransistoren mit Festfrequenz. (eck)