Prof. Dr. Wolfgang Wahlster, Vorsitzender der Geschäftsführung des DFKI, und Prof. Dr. Rainer Müller, wissenschaftlicher Geschäftsführer des Zema, werden gemeinsam das neue Forschungszentrum leiten (vl).

Prof. Dr. Wolfgang Wahlster, Vorsitzender der Geschäftsführung des DFKI, und Prof. Dr. Rainer Müller, wissenschaftlicher Geschäftsführer des Zema, werden gemeinsam das neue Forschungszentrum leiten (vl).DFKI

Im Mittelpunkt des Zentrums ‚Power4Production‘ (P4P) steht die intelligente Vernetzung von Produkten und Produktionsumgebungen der industriellen Wertschöpfung. Dabei geht es im ersten Schritt um Themen wie direkte Kommunikation zwischen Werkstück und Maschine sowie um die Mensch-Roboter-Kommunikation (MRK) in Verbindung mit Cyber-Physischen-Produktionssystemen. Dazu kommen Fragestellungen rund um Themen wie robuste Netze, Cloud-Computing und Energieeffizienz in der Produktion. Prof. Dr. rer. nat. Dr. h.c. mult. Wolfgang Wahlster, Vorsitzender der Geschäftsführung des (DFKI): „Wir arbeiten zusammen mit dem Zema an der Umsetzung multiadaptiver Fabriken und industrieller Assistenzsysteme der nächsten Generation. Die Automobilindustrie und deren Zulieferer sind ideale Partner für Industrie 4.0, weil hier 80 % aller Innovationen nur durch weitere Digitalisierung zu erzielen sind.“

Das P4P wird am Standort des Zema in Saarbrücken von Mitarbeitern aus dem DFKI und Zema betrieben werden. Das saarländische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr fördert im Rahmen seiner industriepolitischen Initiative ‚Saarland Industrieland. Wie wir mit Industrie Zukunft gewinnen‘ die laufenden Kosten für das neue Zentrum zunächst für drei Jahre. Die notwendige zusätzliche Hallenfläche und deren Bewirtschaftung wird ebenso wie die finanzielle Grundförderung des Zema von der Staatskanzlei des Saarlandes bereitgestellt. Die Forschung am Zentrum soll über öffentlich geförderte Projekte und die direkte Zusammenarbeit mit der Industrie finanziert werden. Neben der Forschung im Themengebiet Industrie 4.0 soll am Zentrum ein Unternehmensnetzwerk aufgebaut werden, das aktuelle Herausforderung aus der betrieblichen Praxis bearbeitet. Ergänzt werden soll das Leistungsspektrum durch Fort- und Weiterbildungsangebote für Mitarbeiter und Führungskräfte aus Unternehmen.