Das neue Raspberry Pi 3 Compute-Module (CM3) ist für die Integration in industrielle Anwendungen konzipiert und supportet unter anderem Windows 10.

Das neue Raspberry Pi 3 Compute-Module (CM3) ist für die Integration in industrielle Anwendungen konzipiert und supportet unter anderem Windows 10. RS Component

RS Components stellt das Raspberry Pi 3 Compute-Module für die industrielle Anwendung vor. Genau wie der Raspberry Pi 3 verfügt das CM3 über einen 64-Bit-Broadcom BCM2837-Anwendungsprozessor, der um einen ARM Cortex-A53 Quadcore-Prozessor mit bis zu 1,2 GHz und 1 GB LPDDR2-RAM herum aufgebaut ist. Das Modul bietet einen 4 GByte On-Board-eMMC-Flash und behält ein zum ursprünglichen Compute-Module (CM1) identisches Pin-out. Das CM3 nimmt etwa 4 W Leistung auf.

Zusätzlich ist beim Distributor das ebenfalls neue low-cost Raspberry Pi 3 Compute-Module Lite (CM3L) erhältlich. Das Board verfügt zwar über den BCM2837-Anwendungsprozessor und 1 GByte RAM, hat aber keinen On-Board-Flash-Speicher. Entwickler können stattdessen auf ihrer anwendungsspezifischen Basisplatine ein eMMC-Device oder einen SD-Kartensockel vorsehen. Das CM3L-Modul ist für 25 US-Dollar erhältlich, das CM3 kostet 30 US-Dollar.

Wie sein Vorgänger ist das Raspberry Pi 3 Compute-Module für die Integration in industrielle Anwendungen konzipiert. Ein Beispiel ist die Serie großformatiger Displays der nächsten Generation von NEC. Diese weisen einen Sockel für ein optionales Raspberry Pi 3 Compute-Module auf und sind für den Einsatz in hell beleuchteten öffentlichen Räumen wie Schulen, Büros, Geschäften und Bahnhöfen ausgelegt.

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